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Ein Trauma ist eine schwere psychische oder körperliche Verletzung, die durch ein belastendes Ereignis ausgelöst wird. Es kann langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.
Ein Trauma ist eine schwere psychische oder körperliche Verletzung, die durch ein belastendes Ereignis ausgelöst wird. Es kann langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.
Der Begriff Trauma (Plural: Traumata) bezeichnet im medizinischen Sinne sowohl eine schwere körperliche Verletzung als auch eine tiefgreifende psychische Erschütterung, die durch ein außergewöhnlich belastendes Erlebnis verursacht wird. Im klinischen Alltag wird zwischen dem physischen Trauma (z. B. Unfallereignisse, Wunden, Knochenbrüche) und dem psychischen Trauma (z. B. nach Gewalterlebnissen, Katastrophen oder Verlust) unterschieden. Beide Formen können sich gegenseitig beeinflussen und erhebliche gesundheitliche Folgen haben.
Ein Trauma kann durch eine Vielzahl von Ereignissen ausgelöst werden. Dabei spielen sowohl die Art des Ereignisses als auch die individuelle Veranlagung und Resilienz des Betroffenen eine wichtige Rolle.
Die Symptome eines Traumas können je nach Art (physisch oder psychisch) stark variieren. Bei einem körperlichen Trauma stehen Verletzungszeichen wie Schmerzen, Schwellungen oder Blutungen im Vordergrund. Ein psychisches Trauma äußert sich häufig durch:
Halten diese Symptome über mehrere Wochen an, kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln.
Die Diagnose eines Traumas erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte oder psychologische Fachkräfte. Bei körperlichen Traumata kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT zum Einsatz. Bei psychischen Traumata stützt sich die Diagnose auf:
Die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere des Traumas. Bei körperlichen Traumata steht die medizinische Erstversorgung und Wundbehandlung im Vordergrund. Bei psychischen Traumata umfasst die Therapie:
In bestimmten Fällen können Antidepressiva (z. B. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) zur Unterstützung der Traumatherapie eingesetzt werden. Die medikamentöse Behandlung ersetzt jedoch keine Psychotherapie.
Wenn nach einem belastenden Ereignis Symptome wie anhaltende Angst, Schlafstörungen, Rückzug oder Flashbacks über mehr als vier Wochen bestehen, sollte unbedingt ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose erheblich.
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