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Ulnokarpal beschreibt die anatomische Region und Gelenkverbindung zwischen der Elle (Ulna) und den Handwurzelknochen (Karpus) am Handgelenk.
Ulnokarpal beschreibt die anatomische Region und Gelenkverbindung zwischen der Elle (Ulna) und den Handwurzelknochen (Karpus) am Handgelenk.
Der Begriff ulnokarpal setzt sich aus den lateinischen Wörtern ulna (Elle) und carpus (Handwurzel) zusammen. Er beschreibt die anatomische Beziehung sowie die Gelenk- und Weichteilstrukturen zwischen dem ulnarseitigen (kleinfingerseitigen) Unterarmknochen und den angrenzenden Handwurzelknochen. Die ulnokarpale Region ist ein wesentlicher Bestandteil des Handgelenks und spielt eine zentrale Rolle bei Dreh-, Beuge- und Streckbewegungen der Hand.
Die ulnokarpale Region umfasst mehrere wichtige Strukturen:
Beschwerden im ulnokarpalen Bereich sind häufig und können durch Verletzungen, degenerative Veränderungen oder angeborene Varianten entstehen. Eine besondere klinische Relevanz haben folgende Erkrankungen und Zustände:
Beim ulnokarpalen Impingement-Syndrom kommt es zu einem mechanischen Aufeinandertreffen von Elle und Handwurzelknochen. Dies geschieht häufig, wenn die Elle im Verhältnis zur Speiche zu lang ist (sogenannte Ulna-plus-Variante). Betroffene klagen über Schmerzen auf der Kleinfingerseite des Handgelenks, die bei Dreh- und Greifbewegungen zunehmen.
Verletzungen des triangulären fibrokartilaginären Komplexes (TFCC) sind eine häufige Ursache für ulnokarpale Schmerzen. Sie entstehen oft durch Stürze auf die ausgestreckte Hand, Verdrehungen des Handgelenks oder repetitive Belastungen. Symptome sind Schmerzen, Schwäche und ein Knackgefühl auf der Ulnarseite.
Im Rahmen von degenerativen Gelenkveränderungen kann auch die ulnokarpale Region von Arthrose betroffen sein. Dabei kommt es zu einem Abbau des Gelenkknorpels, verbunden mit Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkter Beweglichkeit.
Typische Beschwerden, die auf eine Störung im ulnokarpalen Bereich hinweisen können, sind:
Die Diagnose ulnokarpaler Erkrankungen erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Bei leichteren Beschwerden stehen zunächst nicht-operative Maßnahmen im Vordergrund:
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, kommen operative Verfahren in Betracht:
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