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Ultraschall ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das Schallwellen nutzt, um Organe und Gewebe im Körper sichtbar zu machen. Es ist schmerzlos, strahlungsfrei und weit verbreitet in der Medizin.
Ultraschall ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das Schallwellen nutzt, um Organe und Gewebe im Körper sichtbar zu machen. Es ist schmerzlos, strahlungsfrei und weit verbreitet in der Medizin.
Ultraschall (auch Sonographie oder Sonografie genannt) ist ein medizinisches Bildgebungsverfahren, das hochfrequente Schallwellen verwendet, um Bilder von Strukturen im Inneren des Körpers zu erzeugen. Die Schallwellen liegen über dem hörbaren Bereich des menschlichen Ohrs – typischerweise zwischen 1 und 20 Megahertz (MHz). Das Verfahren ist nicht-invasiv, schmerzlos und kommt ohne ionisierende Strahlung aus, was es besonders sicher macht – auch in der Schwangerschaft.
Ein spezielles Gerät, das sogenannte Ultraschallgerät, sendet über einen Schallkopf (Transducer) Schallwellen in den Körper. Diese Wellen werden an Grenzflächen zwischen verschiedenen Geweben unterschiedlich reflektiert (Echoprinzip). Die zurückkehrenden Echos werden vom Gerät in Echtzeit in ein Bild umgewandelt, das auf einem Bildschirm sichtbar ist. Um eine gute Schallleitung zu gewährleisten, wird ein spezielles Kontaktgel auf die Haut aufgetragen.
Ultraschall wird in vielen medizinischen Fachbereichen eingesetzt:
Die häufigste Form. Sie erzeugt zweidimensionale Schwarzweißbilder in Echtzeit und wird für die meisten Standarduntersuchungen verwendet.
Diese Methode misst die Fließgeschwindigkeit und Richtung von Blut in Gefäßen. Sie wird eingesetzt, um Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen oder Blutgerinnsel zu erkennen.
Moderne Verfahren, die dreidimensionale Bilder oder sogar Bewegungsabfolgen (4D) in Echtzeit erzeugen. Besonders in der Geburtshilfe werden sie zur detaillierten Darstellung des Ungeborenen eingesetzt.
Hierbei wird der Schallkopf über eine Sonde in Körperöffnungen (z.B. Speiseröhre, Enddarm) eingeführt, um tiefer liegende Strukturen besser beurteilen zu können.
Die Vorbereitung hängt vom untersuchten Bereich ab. Für eine Bauchsonographie ist oft ein leerer Magen erforderlich, um Luft im Magen-Darm-Trakt zu minimieren. Die Untersuchung selbst dauert in der Regel zwischen 5 und 30 Minuten und ist für den Patienten nicht belastend.
Ultraschall gilt als eines der sichersten diagnostischen Verfahren in der Medizin. Es gibt keine bekannten Risiken bei sachgemäßer Anwendung. Dennoch hat das Verfahren Grenzen: Luft und Knochen reflektieren Schallwellen stark, weshalb Lunge und knochöse Strukturen nur eingeschränkt beurteilt werden können. In diesen Fällen werden ergänzende Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT eingesetzt.
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