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Die Ultraschalltherapie ist ein physikalisches Behandlungsverfahren, das hochfrequente Schallwellen zur Linderung von Schmerzen und Förderung der Gewebeheilung einsetzt.
Die Ultraschalltherapie ist ein physikalisches Behandlungsverfahren, das hochfrequente Schallwellen zur Linderung von Schmerzen und Förderung der Gewebeheilung einsetzt.
Die Ultraschalltherapie ist ein etabliertes physikalisches Therapieverfahren, das in der Physiotherapie, Orthopädie und Sportmedizin weit verbreitet ist. Dabei werden hochfrequente Schallwellen im Bereich von 0,8 bis 3 MHz erzeugt und gezielt auf Körpergewebe übertragen. Die Schallwellen sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar und erzeugen im Gewebe sowohl thermische als auch mechanische Effekte, die zur Schmerzlinderung, Entstauung und Geweberegeneration beitragen.
Die therapeutische Wirkung des Ultraschalls beruht auf zwei wesentlichen Mechanismen:
Je nach Geräteeinstellung kann der Ultraschall im kontinuierlichen Modus (überwiegend thermisch) oder im gepulsten Modus (überwiegend mechanisch, weniger Wärmeentwicklung) angewendet werden.
Die Ultraschalltherapie wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt, darunter:
Die Ultraschalltherapie wird in der Regel von einem Physiotherapeuten oder medizinischen Fachpersonal durchgeführt. Dabei wird ein Ultraschallkopf (Schallkopf) mit einem speziellen Kontaktgel auf der Haut aufgetragen, um eine optimale Schallübertragung zu gewährleisten. Der Schallkopf wird kreisförmig oder in gleichmäßigen Bewegungen über das zu behandelnde Areal geführt.
Eine typische Behandlungssitzung dauert 5 bis 10 Minuten. In der Regel werden mehrere Sitzungen im Rahmen einer Behandlungsserie (meist 5 bis 15 Einheiten) empfohlen, um einen nachhaltigen therapeutischen Effekt zu erzielen.
Eine besondere Anwendungsform ist die sogenannte Phonophorese. Hierbei werden entzündungshemmende oder schmerzlindernde Medikamente (z. B. Diclofenac-Gel) als Kontaktmedium eingesetzt. Der Ultraschall soll dabei die Eindringtiefe der Wirkstoffe in das Gewebe erhöhen, obwohl die wissenschaftliche Evidenz für diesen Effekt noch weiter untersucht wird.
Die Ultraschalltherapie ist nicht für jeden Patienten geeignet. Folgende Gegenanzeigen sind zu beachten:
Bei sachgemäßer Anwendung gilt die Ultraschalltherapie als sicheres und gut verträgliches Verfahren. Mögliche Nebenwirkungen sind selten und umfassen leichte Hautrötungen oder ein Wärmegefühl im behandelten Bereich. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen nicht zu erwarten.
Die wissenschaftliche Datenlage zur Ultraschalltherapie ist je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich bewertet. Für bestimmte Indikationen wie Kalkschulter (Tendinitis calcarea) und Weichteilerkrankungen zeigen klinische Studien positive Ergebnisse. Für andere Bereiche ist die Evidenz weniger eindeutig, weshalb die Ultraschalltherapie meist als Bestandteil eines umfassenden physiotherapeutischen Behandlungskonzepts eingesetzt wird.
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