-
DE
Die Urinkultur ist eine mikrobiologische Untersuchung des Urins zur Erkennung von Harnwegsinfektionen. Sie identifiziert Krankheitserreger und testet deren Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika.
Die Urinkultur ist eine mikrobiologische Untersuchung des Urins zur Erkennung von Harnwegsinfektionen. Sie identifiziert Krankheitserreger und testet deren Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika.
Eine Urinkultur (auch Harnkultur genannt) ist eine mikrobiologische Laboruntersuchung, bei der eine Urinprobe auf das Wachstum von Bakterien, Pilzen oder anderen Krankheitserregern untersucht wird. Sie gilt als Goldstandard in der Diagnostik von Harnwegsinfektionen (HWI) und liefert wichtige Informationen darüber, welcher Erreger eine Infektion verursacht und welche Antibiotika wirksam sind.
Eine Urinkultur wird bei Verdacht auf eine Infektion der Harnwege empfohlen. Typische Situationen, in denen sie angeordnet wird, sind:
Für eine aussagekräftige Urinkultur ist die korrekte Gewinnung der Urinprobe entscheidend. In der Regel wird ein sogenannter Mittelstrahlurin verwendet: Der Patient reinigt zunächst den äußeren Genitalbereich, lässt den ersten Teil des Urinstrahls in die Toilette laufen und fängt dann den mittleren Anteil in einem sterilen Behälter auf. Dadurch werden Verunreinigungen durch Hautbakterien minimiert.
In besonderen Fällen kann Urin auch direkt über einen Blasenkatheter oder durch eine suprapubische Punktion (Blasenpunktion durch die Bauchdecke) gewonnen werden, um Kontaminationen vollständig zu vermeiden.
Die Urinprobe wird auf spezielle Nährböden aufgetragen und unter optimalen Bedingungen bei 37 Grad Celsius bebrütet. Nach 24 bis 48 Stunden werden die gewachsenen Kolonien ausgezählt und identifiziert. Eine Keimzahl von mehr als 100.000 koloniebildenden Einheiten pro Milliliter (KBE/ml) gilt klassischerweise als Hinweis auf eine signifikante Infektion.
Wird ein Keim nachgewiesen, folgt ein Antibiogramm: Dabei wird die Empfindlichkeit des Erregers gegenüber verschiedenen Antibiotika getestet. Das Ergebnis zeigt, welche Antibiotika wirksam sind und welche nicht, und ermöglicht so eine gezielte, individuelle Therapie.
Der mit Abstand häufigste Erreger von Harnwegsinfektionen ist Escherichia coli (E. coli), der für etwa 80 % aller unkomplizierten Harnwegsinfektionen verantwortlich ist. Weitere häufige Erreger sind:
Das Ergebnis einer Urinkultur wird als negativ (kein Keimwachstum) oder positiv (Keimwachstum nachgewiesen) angegeben. Ein positives Ergebnis allein bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine behandlungsbedürftige Infektion: Entscheidend ist die Kombination aus Klinik, Symptomen und Laborbefund. Eine sogenannte asymptomatische Bakteriurie (Keime im Urin ohne Beschwerden) wird bei den meisten Personengruppen nicht behandelt, außer bei Schwangeren oder vor urologischen Eingriffen.
Die Urinkultur ist essenziell für eine rationale Antibiotikatherapie. Durch das Antibiogramm kann der Arzt das am besten geeignete Antibiotikum auswählen und vermeidet unnötige Breitbandantibiotika. Dies ist besonders wichtig im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen, die ein wachsendes globales Gesundheitsproblem darstellen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C