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Die Vena portae (Pfortader) ist ein großes Blutgefäß, das nährstoffreiches Blut aus dem Verdauungstrakt zur Leber transportiert.
Die Vena portae (Pfortader) ist ein großes Blutgefäß, das nährstoffreiches Blut aus dem Verdauungstrakt zur Leber transportiert.
Die Vena portae, auch als Pfortader bekannt, ist eines der wichtigsten Blutgefäße des menschlichen Körpers. Sie ist eine große Vene, die venöses, aber nährstoff- und hormonreiches Blut aus den Bauchorganen – insbesondere aus dem Magen, Darm, der Milz und dem Pankreas (der Bauchspeicheldrüse) – zur Leber leitet. Die Leber kann so alle aufgenommenen Nährstoffe, Medikamente und potenziell schädlichen Substanzen filtern und verarbeiten, bevor sie in den großen Körperkreislauf gelangen.
Die Vena portae entsteht durch den Zusammenschluss der Vena mesenterica superior (obere Gekrösevene) und der Vena splenica (Milzvene), häufig auch unter Beteiligung der Vena mesenterica inferior (untere Gekrösevene). Sie ist etwa 6–8 cm lang und mündet an der sogenannten Leberpforte (Porta hepatis) in die Leber.
Die Hauptaufgabe der Vena portae ist der Transport von Blut im sogenannten portalen Kreislauf (Pfortaderkreislauf). Dieser hat folgende zentrale Funktionen:
Die häufigste Erkrankung im Zusammenhang mit der Vena portae ist die portale Hypertension, also ein erhöhter Blutdruck im Pfortadersystem. Sie entsteht meist durch eine Leberzirrhose (narbige Umwandlung des Lebergewebes), die den normalen Blutfluss durch die Leber behindert. Als Folge kann sich das Blut stauen und es können sogenannte Umgehungskreisläufe (Kollateralen) entstehen, darunter gefährliche Krampfadern in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen), die lebensbedrohlich bluten können.
Eine Pfortaderthrombose ist ein Blutgerinnsel (Thrombus) in der Vena portae, das den Blutfluss zur Leber blockiert oder einschränkt. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und wird durch verschiedene Faktoren begünstigt, darunter Leberzirrhose, Entzündungen im Bauchraum (z. B. Appendizitis oder Pankreatitis), Gerinnungsstörungen oder Tumorerkrankungen.
Tumore der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder benachbarter Organe können die Vena portae von außen einengen oder direkt in sie einwachsen, was den Blutfluss erheblich beeinträchtigt.
Erkrankungen der Vena portae werden mithilfe verschiedener bildgebender Verfahren diagnostiziert:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung:
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