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Die Vitalstoffsyntheseanalyse untersucht, ob der Körper lebenswichtige Substanzen wie Vitamine, Enzyme und Hormone ausreichend selbst herstellen kann. Sie liefert wertvolle Hinweise auf Stoffwechselstörungen und Nährstoffdefizite.
Die Vitalstoffsyntheseanalyse untersucht, ob der Körper lebenswichtige Substanzen wie Vitamine, Enzyme und Hormone ausreichend selbst herstellen kann. Sie liefert wertvolle Hinweise auf Stoffwechselstörungen und Nährstoffdefizite.
Die Vitalstoffsyntheseanalyse ist ein diagnostisches Verfahren, das untersucht, in welchem Ausmaß der menschliche Organismus in der Lage ist, Vitalstoffe wie Vitamine, Coenzyme, Hormone, Neurotransmitter und körpereigene Antioxidantien selbstständig zu synthetisieren – also herzustellen. Im Gegensatz zu einer einfachen Nährstoffmessung im Blut geht dieses Verfahren einen Schritt weiter und bewertet die tatsächliche Syntheseleistung des Körpers auf biochemischer Ebene.
Vitalstoffe sind Substanzen, die für zentrale Körperfunktionen unentbehrlich sind: Sie steuern den Energiestoffwechsel, schützen Zellen vor oxidativem Stress, unterstützen das Immunsystem und sind an der Regulation von Hormonen und Neurotransmittern beteiligt. Wenn die körpereigene Synthese dieser Substanzen gestört ist, können vielfältige Beschwerden entstehen, die oft schwer zuzuordnen sind.
Viele Vitalstoffe kann der menschliche Körper nicht ausschließlich über die Nahrung aufnehmen – ein Teil muss aktiv im Stoffwechsel gebildet werden. Beispiele hierfür sind:
Ist die Synthesekapazität für einen oder mehrere dieser Stoffe eingeschränkt, kann dies trotz ausreichender Nährstoffzufuhr zu einem funktionellen Mangel führen.
Die Analyse wird häufig bei Patienten eingesetzt, die unter unspezifischen, chronischen Beschwerden leiden, für die keine eindeutige organische Ursache gefunden wurde. Typische Anwendungsfelder sind:
Die Vitalstoffsyntheseanalyse umfasst in der Regel eine Kombination verschiedener diagnostischer Methoden:
Blut-, Urin- und ggf. Speichelproben werden auf verschiedene Biomarker untersucht. Dazu gehören Metabolite (Stoffwechselzwischenprodukte), Enzymaktivitäten, Kofaktoren und Syntheseprodukte. Moderne Analyseverfahren wie die Metabolomik erlauben eine umfassende Beurteilung des Stoffwechsels auf molekularer Ebene.
Für viele Syntheseprozesse werden Kofaktoren wie Magnesium, Zink, B-Vitamine oder Eisen benötigt. Die Analyse prüft, ob diese in ausreichender Menge vorhanden und bioverfügbar sind.
In manchen Fällen können genetische Polymorphismen (z. B. im MTHFR-Gen) die Syntheseleistung beeinflussen. Eine ergänzende genetische Analyse kann helfen, individuelle Stoffwechselschwächen zu identifizieren.
Die Ergebnisse einer Vitalstoffsyntheseanalyse können auf verschiedene Störungen hinweisen:
Auf Basis der Analyseergebnisse können gezielte Maßnahmen eingeleitet werden:
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