-
DE
Die Wundheilung verläuft in mehreren Phasen und wird durch Ernährung, Durchblutung und Pflege beeinflusst. Erfahre, was die Heilung unterstützt.
Die Wundheilung ist ein komplexer biologischer Prozess, der aus mehreren, sich überlappenden Phasen besteht: Entzündungsphase, Proliferationsphase und Remodellierungsphase.
Ziel der Wundheilung ist es, verletztes Gewebe zu regenerieren und die Hautbarriere wiederherzustellen. Eine gestörte Wundheilung kann zu chronischen Wunden, Infektionen oder Narbenbildung führen.
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Durchblutung, das Alter, Grunderkrankungen wie Diabetes, Ernährungszustand und die lokale Wundpflege. Besonders Zink, Vitamin C, Vitamin A, L-Arginin und Lactoferrin spielen eine zentrale Rolle: Sie fördern die Zellteilung, Kollagenbildung und modulieren das Immunsystem. Lactoferrin wirkt zusätzlich antibakteriell und kann bei infektgefährdeten Wunden hilfreich sein.
Die Heilung lässt sich aktiv unterstützen – durch eine ausgewogene Ernährung, die Vermeidung von Nikotin, die Kontrolle von Grunderkrankungen und eine auf die Wunde abgestimmte Pflege. Bei schlecht heilenden oder entzündeten Wunden sollte stets ärztlicher Rat eingeholt werden.
Literaturangaben:
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems