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Eine Wundinfektion entsteht, wenn Krankheitserreger in eine offene Wunde eindringen und sich vermehren. Sie kann Heilung verzögern und ohne Behandlung ernsthafte Komplikationen verursachen.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenEine Wundinfektion entsteht, wenn Krankheitserreger in eine offene Wunde eindringen und sich vermehren. Sie kann Heilung verzögern und ohne Behandlung ernsthafte Komplikationen verursachen.
Eine Wundinfektion liegt vor, wenn Bakterien, Pilze oder andere Krankheitserreger in eine Wunde eindringen und sich dort vermehren. Das Immunsystem reagiert darauf mit einer Entzündungsreaktion. Wundinfektionen können nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Wunden auftreten und die natürliche Heilung erheblich verzögern. Ohne rechtzeitige Behandlung besteht das Risiko einer Ausbreitung der Infektion auf umliegendes Gewebe oder in den gesamten Körper.
Wundinfektionen entstehen durch das Eindringen von Erregern in offene oder schlecht verheilende Wunden. Begünstigende Faktoren sind:
Die häufigsten Verursacher von Wundinfektionen sind Bakterien. Dazu zählen:
Typische Zeichen einer Wundinfektion sind die klassischen Entzündungszeichen:
Die Diagnose einer Wundinfektion erfolgt zunächst klinisch durch die Beurteilung des Wundbildes. Folgende Untersuchungen können ergänzend eingesetzt werden:
Die Basis jeder Behandlung ist die gründliche Wundreinigung und Entfernung von abgestorbenem Gewebe (Debridement). Nekrotisches Gewebe und Fremdkörper werden entfernt, da sie die Heilung hemmen und als Nährboden für Erreger dienen.
Je nach Erreger und Schweregrad der Infektion werden antiseptische Wundspüllösungen (z. B. Polihexanid, Octenidin) oder spezielle Wundauflagen eingesetzt, die antimikrobiell wirken.
Bei bakteriellen Infektionen mit systemischer Beteiligung oder tiefer Gewebsinfiltration ist eine antibiotische Therapie notwendig. Die Auswahl des Antibiotikums richtet sich nach dem nachgewiesenen Erreger und dessen Resistenzprofil. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind Penicilline, Cephalosporine oder Clindamycin.
Abszesse müssen chirurgisch eröffnet und drainiert werden. Bei schweren Infektionen wie Nekrotisierender Fasziitis oder Gasbrand ist eine sofortige operative Sanierung lebensrettend.
Wundinfektionen lassen sich durch geeignete Maßnahmen weitgehend verhindern: