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Xarelto ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Rivaroxaban, das zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln eingesetzt wird.
Xarelto ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Rivaroxaban, das zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln eingesetzt wird.
Xarelto ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, dessen Wirkstoff Rivaroxaban ist. Es gehört zur Gruppe der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) und wird eingesetzt, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern oder bestehende Gerinnsel zu behandeln. Xarelto wird vom Pharmaunternehmen Bayer entwickelt und vermarktet.
Xarelto wird bei verschiedenen medizinischen Indikationen eingesetzt:
Rivaroxaban, der Wirkstoff in Xarelto, ist ein direkter Faktor-Xa-Inhibitor. Faktor Xa ist ein zentrales Enzym in der Gerinnungskaskade des Blutes. Durch die gezielte Hemmung dieses Faktors wird die Umwandlung von Prothrombin in Thrombin blockiert, wodurch die Bildung von Fibrin und damit von Blutgerinnseln verhindert wird. Im Gegensatz zu klassischen Antikoagulanzien wie Warfarin wirkt Rivaroxaban direkt und benötigt keine Umwandlung im Körper.
Die Dosierung von Xarelto richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungsgebiet:
Die Einnahme erfolgt oral, d. h. als Tablette zum Schlucken. Tabletten mit 15 mg und 20 mg sollten zu einer Mahlzeit eingenommen werden, um die Resorption zu verbessern.
Wie alle Antikoagulanzien kann Xarelto Nebenwirkungen verursachen. Die häufigste und klinisch bedeutsamste Nebenwirkung ist das erhöhte Blutungsrisiko.
Bei Auftreten von ungewöhnlichen Blutungen oder Zeichen einer inneren Blutung (wie blutiger Stuhl, starker Kopfschmerz, Sehstörungen) sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Xarelto sollte nicht eingenommen werden bei:
Wechselwirkungen bestehen insbesondere mit Azol-Antimykotika (z. B. Ketoconazol), HIV-Proteaseinhibitoren, bestimmten Antibiotika sowie mit anderen blutverdünnenden Mitteln. Das gleichzeitige Einnehmen von Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann die Wirksamkeit von Xarelto verringern.
Patienten, die Xarelto einnehmen, sollten:
Im Gegensatz zu Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Marcumar) sind bei Xarelto keine regelmäßigen INR-Kontrollen notwendig. Es steht jedoch kein universell verfügbares spezifisches Antidot bereit; bei schweren Blutungen kann Andexanet alfa als Gegenmittel eingesetzt werden.
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