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Xerodermiepflege bezeichnet die gezielte Hautpflege bei Xerodermie (krankhaft trockener Haut). Feuchtigkeitsspendende Cremes und rückfettende Lotionen helfen, die Hautbarriere zu stärken.
Xerodermiepflege bezeichnet die gezielte Hautpflege bei Xerodermie (krankhaft trockener Haut). Feuchtigkeitsspendende Cremes und rückfettende Lotionen helfen, die Hautbarriere zu stärken.
Xerodermiepflege bezeichnet alle Maßnahmen zur Pflege und Behandlung von Xerodermie – einer medizinisch relevanten, krankhaft trockenen Haut. Bei Xerodermie produziert die Haut zu wenig Talg und Feuchtigkeit, wodurch die natürliche Schutzbarriere gestört wird. Die Haut fühlt sich rau, schuppig und spröde an und kann jucken oder reißen. Eine konsequente Pflegeroutine ist essenziell, um Beschwerden zu lindern und Komplikationen wie Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden.
Xerodermie kann verschiedene Ursachen haben, die bei der Wahl der richtigen Pflegeprodukte berücksichtigt werden sollten:
Die Symptome von Xerodermie variieren je nach Schweregrad und betroffenem Hautareal:
Die Pflege trockener Haut basiert auf drei wesentlichen Säulen: Reinigung, Feuchtigkeit und Schutz. Dabei gilt: Je trockener die Haut, desto intensiver und regelmäßiger sollte gepflegt werden.
Die Haut sollte mit milden, rückfettenden und seifenfreien Reinigungsprodukten gewaschen werden. Der optimale pH-Wert von Reinigungsprodukten für trockene Haut liegt zwischen 5,5 und 6,5, um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zu stören. Dusch- und Badetemperatur sollte lauwarm (nicht zu heiß) sein, da heißes Wasser die Haut zusätzlich austrocknet. Nach dem Waschen die Haut sanft abtupfen – nicht reiben.
Feuchtigkeitsspendende und rückfettende Produkte sind das Herzstück der Xerodermiepflege. Wichtige Inhaltsstoffe sind:
Cremes und Salben sollten idealerweise direkt nach dem Duschen oder Waschen aufgetragen werden, solange die Haut noch leicht feucht ist, um die Feuchtigkeit einzuschließen (Feucht-in-Feucht-Methode).
Um die Haut vor weiteren Schäden zu schützen, empfehlen sich folgende Maßnahmen:
Je nach Schweregrad der Xerodermie werden unterschiedliche Produkttexturenempfohlen:
Produkte sollten frei von Duftstoffen, Alkohol und aggressiven Konservierungsmitteln sein, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Besonders empfindliche Haut profitiert von dermatologisch getesteten und hypoallergenen Formulierungen.
Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Haut noch deutlich empfindlicher. Es sollten ausschließlich für Kinder geeignete, parfümfreie Pflegeprodukte verwendet werden. Bei anhaltend trockener Haut im Kindesalter sollte ein Kinderarzt oder Dermatologe aufgesucht werden, um Erkrankungen wie Neurodermitis (atopisches Ekzem) auszuschließen.
Im Alter nimmt die Talgproduktion und Hautdurchblutung ab, weshalb ältere Menschen besonders häufig von Xerodermie betroffen sind. Intensive, rückfettende Produkte mit Urea und Ceramiden sind hier besonders empfehlenswert. Auch die regelmäßige Überprüfung von Medikamenten auf hautzehrende Nebenwirkungen ist wichtig.
Menschen mit Diabetes mellitus haben ein erhöhtes Risiko für Xerodermie, da die Erkrankung die Talgdrüsen und Schweißdrüsen beeinflussen kann. Besonderes Augenmerk gilt hier der Fußpflege, da trockene, rissige Haut am Fuß ein Einfallstor für Infektionen sein kann (diabetisches Fußsyndrom).
In folgenden Situationen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen:
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Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
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