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Die Zinkmangelprophylaxe umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung eines Zinkmangels durch ausgewogene Ernährung und gezielte Supplementierung. Zink ist ein essenzielles Spurenelement für Immunsystem, Wundheilung und Stoffwechsel.
Die Zinkmangelprophylaxe umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung eines Zinkmangels durch ausgewogene Ernährung und gezielte Supplementierung. Zink ist ein essenzielles Spurenelement für Immunsystem, Wundheilung und Stoffwechsel.
Die Zinkmangelprophylaxe bezeichnet alle vorbeugenden Maßnahmen, die darauf abzielen, einen Mangel an dem essenziellen Spurenelement Zink zu verhindern. Zink ist an über 300 enzymatischen Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt und spielt eine zentrale Rolle für das Immunsystem, die Wundheilung, das Zellwachstum sowie den Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel. Da der Körper Zink nicht selbst speichern kann, ist eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung oder gegebenenfalls über Nahrungsergänzungsmittel notwendig.
Zink übernimmt im menschlichen Organismus zahlreiche lebenswichtige Funktionen:
Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, einen Zinkmangel zu entwickeln, und profitieren besonders von einer gezielten Zinkmangelprophylaxe:
Die wichtigste Grundlage der Zinkmangelprophylaxe ist eine zinkreiche, ausgewogene Ernährung. Zu den besten Nahrungsquellen für Zink zählen:
Da Phytinsäure in pflanzlichen Lebensmitteln die Bioverfügbarkeit von Zink reduziert, kann das Einweichen, Keimen oder Fermentieren von Hülsenfrüchten und Getreide die Zinkaufnahme bei pflanzenbasierter Ernährung verbessern.
Wenn der Zinkbedarf durch die Ernährung allein nicht gedeckt werden kann, ist eine Zinksupplementierung sinnvoll. Dabei stehen verschiedene Verbindungen zur Verfügung:
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zinkzufuhr von 7 mg (Frauen) bis 11 mg (Männer). In der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht sich der Bedarf auf bis zu 13 mg täglich.
Bei Risikogruppen empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle des Zinkspiegels im Blut durch einen Arzt oder eine Ärztin. Der Zinkstatus wird in der Regel über den Serum-Zinkspiegel bestimmt, wobei Normalwerte üblicherweise zwischen 70 und 120 µg/dl liegen.
Ein unbehandelter Zinkmangel kann sich durch vielfältige Beschwerden äußern:
Eine übermäßige Zinkzufuhr kann toxisch wirken. Die European Food Safety Authority (EFSA) setzt die tolerierbare Gesamtzufuhr (tolerable upper intake level) für Erwachsene bei 25 mg Zink pro Tag fest. Symptome einer Zinküberdosierung umfassen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie bei chronischer Überdosierung eine Hemmung der Kupferaufnahme. Eine Supplementierung sollte daher stets in Absprache mit einer medizinischen Fachkraft erfolgen.
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