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Zinksulfat ist eine anorganische Zinkverbindung, die medizinisch zur Behandlung und Vorbeugung von Zinkmangel eingesetzt wird. Es unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und den Stoffwechsel.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügenZinksulfat ist eine anorganische Zinkverbindung, die medizinisch zur Behandlung und Vorbeugung von Zinkmangel eingesetzt wird. Es unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und den Stoffwechsel.
Zinksulfat ist ein anorganisches Zinksalz der Schwefelsäure mit der chemischen Formel ZnSO₄. Es ist eine der am häufigsten verwendeten Zinkverbindungen in Medizin, Pharmazie und Ernährungsergänzung. Zinksulfat liegt je nach Wassergehalt in verschiedenen Hydratstufen vor, am bekanntesten sind das Zinksulfat-Monohydrat (ZnSO₄ · H₂O) und das Zinksulfat-Heptahydrat (ZnSO₄ · 7H₂O), auch bekannt als Weißer Vitriol.
Als Zinkquelle liefert Zinksulfat das essentielle Spurenelement Zink, das im menschlichen Körper an über 300 Enzymreaktionen beteiligt ist und eine zentrale Rolle für Immunfunktion, Zellwachstum, Proteinsynthese und Wundheilung spielt.
Zinksulfat wird in der Medizin und Pharmazie für verschiedene Zwecke eingesetzt:
Zink als Bestandteil von Zinksulfat wirkt auf mehreren Ebenen im Körper:
Zinksulfat kann auch als Zinkquelle in Lebensmitteln eingesetzt werden, wenn ein definierter Zinkgehalt erreicht werden soll. Dazu gehören beispielsweise Produkte für besondere Ernährungsphasen, wie Nahrung für Babys ab dem 10. Monat.
Die Bioverfügbarkeit von Zinksulfat liegt bei etwa 20–40 % und ist im Vergleich zu anderen Zinkverbindungen wie Zinkbisglycinat etwas geringer, jedoch gut untersucht und klinisch etabliert. Die Resorption wird durch Phytate in Getreide und Hülsenfrüchten gehemmt, während tierisches Protein die Aufnahme verbessert.
Typische Dosierungsbereiche für Zinksulfat:
Der tolerierbare obere Aufnahmewert (Tolerable Upper Intake Level, UL) für Zink liegt laut EFSA bei 25 mg pro Tag für Erwachsene. Langfristige Überschreitungen sollten vermieden werden.
Zinksulfat wird bei empfohlenen Dosen in der Regel gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
Zur Minimierung von Magenreizungen empfiehlt sich die Einnahme von Zinksulfat zu den Mahlzeiten oder zusammen mit einem kleinen Imbiss.
Zinksulfat kann mit verschiedenen Stoffen und Medikamenten in Wechselwirkung treten:
Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, einen Zinkmangel zu entwickeln und können besonders von einer Supplementierung mit Zinksulfat profitieren:
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