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Die Achillessehnentendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Achillessehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie betrifft vor allem sportlich aktive Menschen und äußert sich durch Schmerzen und Steifigkeit im Fersenbereich.
Die Achillessehnentendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Achillessehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie betrifft vor allem sportlich aktive Menschen und äußert sich durch Schmerzen und Steifigkeit im Fersenbereich.
Die Achillessehnentendinopathie ist eine degenerativ-entzündliche Erkrankung der Achillessehne, der stärksten Sehne des menschlichen Körpers. Sie verbindet die Wadenmuskulatur (Musculus gastrocnemius und Musculus soleus) mit dem Fersenbein (Calcaneus) und spielt eine zentrale Rolle beim Gehen, Laufen und Springen. Bei einer Tendinopathie kommt es zu strukturellen Veränderungen im Sehnengewebe, die mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen einhergehen.
Man unterscheidet zwei Hauptformen: die midportionale Tendinopathie, die den mittleren Abschnitt der Sehne betrifft (ca. 2–6 cm oberhalb des Fersenbeins), und die insertionale Tendinopathie, die am Ansatz der Sehne am Fersenbein auftritt.
Die Achillessehnentendinopathie entsteht meist durch eine Kombination aus mechanischer Überlastung und eingeschränkter Regenerationsfähigkeit des Gewebes. Zu den häufigsten Ursachen und Risikofaktoren zählen:
Die typischen Beschwerden einer Achillessehnentendinopathie umfassen:
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt, also durch eine gründliche Befragung (Anamnese) und körperliche Untersuchung. Der Arzt oder die Ärztin prüft dabei Schmerzlokalisation, Druckempfindlichkeit und Beweglichkeit des Sprunggelenks.
Zur Bestätigung und Beurteilung des Ausmaßes der Veränderungen werden bildgebende Verfahren eingesetzt:
Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen kann erfolgreich konservativ behandelt werden. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:
Eine Operation wird nur bei ausbleibender Besserung trotz konsequenter konservativer Therapie über mindestens 3–6 Monate erwogen. Dabei können degenerativ verändertes Gewebe entfernt, Verklebungen gelöst oder bei insertionaler Tendinopathie knöcherne Anbauten abgetragen werden.
Die Achillessehnentendinopathie ist eine häufig chronische Erkrankung, die einer konsequenten und geduldigen Behandlung bedarf. Mit einem strukturierten Rehabilitationsprogramm, insbesondere exzentrischem Training, sprechen die meisten Patienten innerhalb von 3–6 Monaten gut an. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose erheblich und kann einer Chronifizierung entgegenwirken.
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