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Die Adaptionsreaktion beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie ist ein grundlegendes biologisches Prinzip in der Medizin.
Die Adaptionsreaktion beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie ist ein grundlegendes biologisches Prinzip in der Medizin.
Die Adaptionsreaktion (auch Adaptationsreaktion) bezeichnet die Gesamtheit der biologischen und physiologischen Anpassungsvorgänge, die ein Organismus als Reaktion auf veränderte innere oder äußere Bedingungen durchläuft. Sie ist ein grundlegendes Prinzip der Biologie und Medizin und ermöglicht es dem Körper, sein inneres Gleichgewicht – die sogenannte Homöostase – aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.
Adaptionsreaktionen können auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden: auf zellulärer, geweblicher, organischer oder systemischer Ebene. Sie treten sowohl bei physiologischen (normalen) als auch bei pathologischen (krankhaften) Reizen auf.
Adaptionsreaktionen werden durch eine Vielzahl von Reizen ausgelöst, darunter:
Hierbei handelt es sich um normale, gesunde Anpassungsvorgänge des Körpers. Ein klassisches Beispiel ist die Zunahme der Muskelmasse bei regelmäßigem Krafttraining oder die gesteigerte Produktion von Erythropoietin (EPO) und roten Blutkörperchen bei Aufenthalt in großer Höhe.
Bei anhaltenden oder übermäßigen Belastungen können Adaptionsreaktionen krankhafter Natur werden. Beispiele sind:
Auch das Immunsystem zeigt ausgeprägte Adaptionsreaktionen. Nach Kontakt mit einem Erreger oder Impfstoff bildet es spezifische Antikörper und Gedächtniszellen, die bei erneutem Kontakt eine schnellere und stärkere Immunantwort ermöglichen. Dieser Vorgang wird als immunologisches Gedächtnis bezeichnet.
Eine besonders gut untersuchte Adaptionsreaktion ist die Stressreaktion nach Hans Selye, der das Konzept des Allgemeinen Adaptionssyndroms (AAS) beschrieb. Es umfasst drei Phasen:
Die Beurteilung von Adaptionsreaktionen erfolgt je nach Kontext durch verschiedene diagnostische Verfahren:
Adaptionsreaktionen sind in der klinischen Medizin von großer Bedeutung, da sie sowohl nützliche Schutzfunktionen darstellen als auch Vorstufen ernsthafter Erkrankungen sein können. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach der Art der Adaptation:
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