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Die Adenomektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung eines Adenoms, eines gutartigen Drüsentumors. Sie wird häufig bei Prostata- oder Hypophysenadenomen eingesetzt.
Die Adenomektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung eines Adenoms, eines gutartigen Drüsentumors. Sie wird häufig bei Prostata- oder Hypophysenadenomen eingesetzt.
Die Adenomektomie bezeichnet die operative Entfernung eines Adenoms – eines gutartigen Tumors, der aus Drüsengewebe entsteht. Adenome können in verschiedenen Organen auftreten, darunter die Prostata, die Hypophyse (Hirnanhangdrüse), die Nebenschilddrüse, die Leber oder die Nebenniere. Je nach betroffenen Organ und Größe des Adenoms kommen unterschiedliche operative Verfahren zum Einsatz.
Eine der häufigsten Indikationen für die Adenomektomie ist das benigne Prostataadenom (gutartige Vergrößerung der Prostata). Wenn die Vergrößerung zu erheblichen Beschwerden beim Wasserlassen führt und konservative Therapien versagt haben, wird das Adenom operativ entfernt. Dabei bleibt die Prostatakapsel erhalten; nur das überschießende Drüsengewebe wird herausgeschält.
Bei Tumoren der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erfolgt die Adenomektomie meist transsphenoidal, das heißt durch die Nasenscheidewand hindurch. Dieses minimalinvasive Verfahren ermöglicht eine gezielte Entfernung des Tumors ohne große Schädeleroöffnung.
Ein Nebenschilddrüsenadenom führt häufig zu einem primären Hyperparathyreoidismus (erhöhter Kalziumspiegel im Blut). Die chirurgische Entfernung des betroffenen Nebenschilddrüsengewebes ist hier die kurative Behandlung der Wahl.
Je nach Lokalisation und Größe des Adenoms stehen verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung:
Vor der Operation werden bildgebende Verfahren wie MRT oder CT durchgeführt, um Lage und Größe des Adenoms genau zu bestimmen. Blutuntersuchungen und ein Pränarkosesgespräch sind ebenfalls Bestandteil der Vorbereitung. Der Eingriff selbst erfolgt in der Regel unter Vollnarkose.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der Adenomektomie gewisse Risiken:
Die Nachsorge ist abhängig vom operierten Organ und dem Ausmaß des Eingriffs. Häufig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, um einen Rezidiv (Wiederauftreten des Adenoms) frühzeitig zu erkennen. Bei Hormonstoffwechsel-relevanten Adenomen (z. B. Hypophyse, Nebenschilddrüse) wird zusätzlich eine Hormonkontrolle durchgeführt. Die Genesungszeit variiert je nach Eingriff von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen.
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