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Die Adrenalektomie ist die operative Entfernung einer oder beider Nebennieren. Sie wird bei Tumoren oder hormonellen Erkrankungen der Nebenniere eingesetzt.
Die Adrenalektomie ist die operative Entfernung einer oder beider Nebennieren. Sie wird bei Tumoren oder hormonellen Erkrankungen der Nebenniere eingesetzt.
Die Adrenalektomie bezeichnet den chirurgischen Eingriff zur Entfernung einer oder beider Nebennieren. Die Nebennieren sind zwei kleine, dreieckige Drüsen, die jeweils oberhalb der Nieren liegen und lebensnotwendige Hormone produzieren – darunter Adrenalin, Cortisol und Aldosteron. Eine Adrenalektomie wird durchgeführt, wenn eine dieser Drüsen erkrankt ist und die normale Hormonproduktion beeinträchtigt oder ein Tumor vorhanden ist.
Es gibt verschiedene medizinische Gründe, die eine Entfernung der Nebenniere erforderlich machen:
Der Goldstandard bei der Adrenalektomie ist heute die laparoskopische Technik. Dabei wird die Nebenniere über kleine Schnitte mithilfe einer Kamera (Laparoskop) und spezieller Instrumente entfernt. Dieses Verfahren ist besonders schonend, ermöglicht eine schnellere Erholung und verursacht weniger Schmerzen als offene Operationen.
Bei dieser Variante erfolgt der Zugang von der Rückseite des Körpers, ohne die Bauchhöhle zu eröffnen. Sie eignet sich besonders bei kleineren Tumoren und bietet Vorteile in Bezug auf Erholungszeit und Komplikationsrisiko.
Bei sehr großen Tumoren, Verdacht auf Malignität oder anatomisch schwierigen Verhältnissen kann ein offener Eingriff über einen Bauchschnitt notwendig sein. Dieser Zugang bietet dem Chirurgen eine bessere Übersicht, ist jedoch mit einer längeren Heilungszeit verbunden.
Vor der Operation werden umfassende diagnostische Maßnahmen durchgeführt:
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen gewisse Risiken:
Nach einer laparoskopischen Adrenalektomie können viele Patienten das Krankenhaus nach 2–4 Tagen verlassen. Die vollständige Erholung dauert in der Regel 2–4 Wochen. Bei einer einseitigen Entfernung übernimmt die verbleibende Nebenniere in der Regel die Hormonproduktion vollständig. Nach einer beidseitigen Entfernung ist eine lebenslange Substitutionstherapie mit Hydrocortison und ggf. Fludrocortison erforderlich. Regelmäßige endokrinologische Kontrollen sind nach dem Eingriff essenziell.
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