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Akanthose – Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Akanthose ist eine Verdickung der Oberhaut durch übermäßige Vermehrung von Stachelzellen. Sie tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf und ist ein wichtiger dermatologischer Befund.

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Wissenswertes über "Akanthose"

Die Akanthose ist eine Verdickung der Oberhaut durch übermäßige Vermehrung von Stachelzellen. Sie tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf und ist ein wichtiger dermatologischer Befund.

Was ist Akanthose?

Die Akanthose (auch Acanthose oder Akanthosis) bezeichnet eine Verdickung der Epidermis, also der Oberhaut, die durch eine übermäßige Vermehrung und Verbreiterung des sogenannten Stratum spinosum (Stachelzellschicht) entsteht. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: akantha bedeutet Stachel oder Dorn. Die Akanthose ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein histologischer Befund, der bei der mikroskopischen Untersuchung von Hautgewebe nachgewiesen wird und auf verschiedene zugrunde liegende Erkrankungen hinweisen kann.

Ursachen

Eine Akanthose kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden. Sie tritt häufig als Begleitbefund bei entzündlichen, genetischen oder metabolischen Erkrankungen auf. Typische Ursachen umfassen:

  • Chronische Hautentzündungen (z. B. Psoriasis, Ekzeme, Lichen planus)
  • Mechanische Reizung durch Druck oder Reibung
  • Metabolische Störungen wie Insulinresistenz oder Diabetes mellitus Typ 2 (insbesondere bei der Sonderform Acanthosis nigricans)
  • Genetische Erkrankungen wie Ichthyosis
  • Medikamentöse Nebenwirkungen (z. B. durch Kortikosteroide oder bestimmte Hormonpräparate)
  • Paraneoplastische Reaktionen, d. h. als Folge innerer Tumorerkrankungen

Symptome und klinisches Bild

Da die Akanthose ein histologischer Befund ist, zeigt sie sich klinisch je nach zugrundeliegender Erkrankung sehr unterschiedlich. Häufige äußere Zeichen sind:

  • Verdickung und Vergröberung der Haut
  • Schuppige oder raue Hautoberfläche
  • Hyperpigmentierung (Dunkelfärbung der Haut), besonders bei der Acanthosis nigricans
  • Juckreiz oder Brennen in den betroffenen Hautbereichen
  • Bevorzugter Befall von Hautfalten (Achseln, Nacken, Leistengegend) bei Acanthosis nigricans

Acanthosis nigricans

Eine besonders bekannte Sonderform ist die Acanthosis nigricans, bei der sich die Haut in Körperfalten dunkel, samtig und verdickt verändert. Sie gilt als wichtiger Hinweis auf eine bestehende Insulinresistenz, Adipositas oder kann in seltenen Fällen auf einen inneren Tumor (paraneoplastisches Syndrom) hinweisen.

Diagnose

Die Diagnose der Akanthose erfolgt in der Regel durch:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der betroffenen Hautregionen durch einen Dermatologen
  • Hautbiopsie mit histologischer Untersuchung: Eine Gewebeprobe wird entnommen und mikroskopisch analysiert, um die Verdickung der Stachelzellschicht zu bestätigen
  • Laboruntersuchungen: Blutuntersuchungen zur Abklärung von Stoffwechselstörungen (z. B. Blutzucker, Insulinspiegel, Hormonstatus)
  • Weiterführende Diagnostik: Bei Verdacht auf eine paraneoplastische Ursache können bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, CT) notwendig sein

Behandlung

Die Behandlung der Akanthose richtet sich stets nach der zugrundeliegenden Erkrankung. Eine isolierte Therapie der Hautverdickung ohne Behandlung der Ursache ist in der Regel nicht ausreichend.

  • Behandlung der Grunderkrankung: z. B. Einstellung des Blutzuckers bei Diabetes, Gewichtsreduktion bei Adipositas, Therapie der Psoriasis oder des Ekzems
  • Topische Therapie: Keratolytische Cremes (z. B. mit Salicylsäure oder Harnstoff) können helfen, die Hautverdickung zu reduzieren
  • Medikamentöse Therapie: Je nach Ursache kommen Retinoide, Antiandrogene oder Metformin (bei Insulinresistenz) zum Einsatz
  • Regelmäßige Hautpflege: Rückfettende Lotionen und konsequente Hautpflege unterstützen die Behandlung

Quellen

  1. Fritsch, P. - Dermatologie und Venerologie: Grundlagen, Klinik, Atlas. Springer Verlag, 2018.
  2. Pschyrembel Klinisches Wörterbuch. De Gruyter, 2023.
  3. World Health Organization (WHO) - Skin conditions and metabolic syndrome overview. WHO Publications, 2021.

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