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Die Akutschmerztherapie umfasst alle Maßnahmen zur schnellen Linderung plötzlich auftretender Schmerzen. Sie ist essenziell nach Operationen, Verletzungen oder bei akuten Erkrankungen.
Die Akutschmerztherapie umfasst alle Maßnahmen zur schnellen Linderung plötzlich auftretender Schmerzen. Sie ist essenziell nach Operationen, Verletzungen oder bei akuten Erkrankungen.
Die Akutschmerztherapie bezeichnet alle medizinischen Maßnahmen, die darauf abzielen, plötzlich auftretende oder kurzfristig starke Schmerzen schnell und wirksam zu behandeln. Im Gegensatz zur chronischen Schmerztherapie, die langfristige Schmerzerkrankungen behandelt, richtet sich die Akutschmerztherapie an Patientinnen und Patienten, die unter akuten Schmerzen leiden – etwa nach Operationen, Verletzungen, Unfällen oder im Rahmen akuter Erkrankungen wie einem Herzinfarkt oder einer Nierenkolik.
Eine effektive Akutschmerztherapie ist nicht nur aus humanitären Gründen wichtig: Unbehandelter Akutschmerz kann zu einer Schmerzchronifizierung führen, bei der das Nervensystem dauerhaft sensibilisiert wird und aus einem vorübergehenden Schmerz ein dauerhaftes Problem entsteht.
Akutschmerzen entstehen durch eine direkte Gewebeschädigung oder Reizung von Schmerzrezeptoren (sogenannten Nozizeptoren). Typische Auslöser sind:
Die wichtigsten Ziele der Akutschmerztherapie sind:
Die medikamentöse Behandlung folgt häufig dem WHO-Stufenschema, das eine schrittweise Eskalation der Schmerztherapie vorsieht:
Zusätzlich können Koanalgetika eingesetzt werden, zum Beispiel Kortikosteroide bei entzündungsbedingten Schmerzen oder Spasmolytika bei Koliken.
Bei bestimmten Schmerzzuständen, insbesondere nach Operationen, bieten regionale Verfahren eine sehr wirksame Schmerzausschaltung ohne die systemischen Nebenwirkungen starker Schmerzmittel:
Bei der patientenkontrollierten Analgesie (PCA) kann der Patient selbst über eine spezielle Pumpe kleine Dosen eines Schmerzmittels (meist ein Opioid) abrufen. Dieses Verfahren wird häufig nach großen Operationen eingesetzt und ermöglicht eine individuelle Dosisanpassung. Eine Sicherheitssperre verhindert eine Überdosierung.
Ergänzend zur medikamentösen Therapie können nicht-medikamentöse Maßnahmen die Schmerzlinderung unterstützen:
Ein zentrales Element der Akutschmerztherapie ist die regelmäßige Schmerzmessung. Häufig verwendete Instrumente sind:
Ziel ist ein Schmerzwert unter 3–4 auf der NRS im Ruhezustand, um eine ausreichende Schmerzfreiheit zu gewährleisten.
Bei bestimmten Patientengruppen erfordert die Akutschmerztherapie besondere Vorsicht und Anpassung:
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