-
DE
Der Albumin-Kreatinin-Quotient (AKQ) ist ein wichtiger Urintest zur Erkennung von Nierenschäden. Er misst das Verhältnis von Albumin zu Kreatinin im Urin.
Der Albumin-Kreatinin-Quotient (AKQ) ist ein wichtiger Urintest zur Erkennung von Nierenschäden. Er misst das Verhältnis von Albumin zu Kreatinin im Urin.
Der Albumin-Kreatinin-Quotient (AKQ), auch als Albumin-Kreatinin-Ratio (ACR) bekannt, ist ein diagnostischer Laborwert, der das Verhältnis des Proteins Albumin zum Stoffwechselprodukt Kreatinin im Urin beschreibt. Dieser Wert wird verwendet, um eine krankhafte Ausscheidung von Albumin über den Urin – die sogenannte Albuminurie – zuverlässig nachzuweisen und zu quantifizieren. Da Albumin normalerweise kaum in den Urin gelangt, ist ein erhöhter AKQ ein empfindlicher Hinweis auf eine Schädigung der Nierenfilterfunktion.
Für die Bestimmung des Albumin-Kreatinin-Quotienten wird eine einfache Urinprobe benötigt, in der Regel eine Spontanurinprobe – bevorzugt der erste Morgenurin. Dieser Urin wird im Labor auf den Gehalt an Albumin und Kreatinin untersucht. Da die Albuminausscheidung durch Trinkmenge und Urinkonzentration schwanken kann, wird der Albuminwert durch den Kreatininwert geteilt. Dieser Quotient korrigiert die Messung automatisch für unterschiedliche Urinkonzentrationen und liefert daher ein zuverlässigeres Ergebnis als eine reine Albuminmessung. Das Ergebnis wird in der Einheit mg Albumin pro g Kreatinin (mg/g) oder mg/mmol angegeben.
Die Einteilung der Ergebnisse erfolgt anhand international anerkannter Grenzwerte:
Da einzelne Messungen durch Faktoren wie körperliche Anstrengung, Infektionen oder Fieber beeinflusst werden können, empfehlen Leitlinien in der Regel eine Bestätigung durch zwei weitere Messungen innerhalb von drei Monaten.
Der AKQ wird vor allem im Rahmen der Vorsorge und Verlaufskontrolle bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:
Ein erhöhter Albumin-Kreatinin-Quotient ist ein frühes Warnsignal für eine glomeruläre Schädigung – also eine Beeinträchtigung der winzigen Filtereinheiten in der Niere (Glomeruli). Wird eine Albuminurie rechtzeitig erkannt, können durch gezielte therapeutische Maßnahmen das Fortschreiten der Nierenerkrankung verlangsamt und das kardiovaskuläre Risiko gesenkt werden. Zu den Therapieoptionen gehören eine optimale Blutdruck- und Blutzuckereinstellung, die Gabe von ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptorblockern (ARBs), eine Anpassung der Ernährung sowie in bestimmten Fällen neuere Medikamentenklassen wie SGLT2-Inhibitoren.
Verschiedene Faktoren können den AKQ vorübergehend beeinflussen und sollten bei der Interpretation berücksichtigt werden:
Aus diesem Grund sollte ein erhöhter Wert immer im klinischen Kontext betrachtet und durch Wiederholungsmessungen bestätigt werden.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C