Aluminium – Vorkommen, Risiken & Gesundheit
Alles über Aluminium: Aufnahmequellen, gesundheitliche Risiken und Empfehlungen zur Reduzierung der Belastung im Alltag.
Wissenswertes über "Aluminium"
Aluminium ist ein weit verbreitetes Leichtmetall, das sowohl industriell als auch im Alltag genutzt wird.
Aluminium kommt in Verpackungen, Kochgeschirr, Lebensmitteln und Kosmetikprodukten vor. Über die Nahrung, insbesondere über Getränkedosen, Backwaren mit Backtriebmitteln oder durch Aluminiumfolie, kann der Mensch Spuren aufnehmen.
Gesundheitlich problematisch ist die langfristige Aufnahme größerer Mengen. Aluminium steht im Verdacht, an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer beteiligt zu sein und kann das Nervensystem, die Knochen sowie die Nierenfunktion beeinträchtigen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat daher eine wöchentliche tolerierbare Aufnahmemenge (TWI) von 1 mg/kg Körpergewicht festgelegt.
Um die Belastung zu verringern, wird empfohlen, den Kontakt mit Aluminiumverpackungen zu reduzieren, insbesondere bei sauren oder salzigen Lebensmitteln. Auch der sparsame Einsatz aluminiumhaltiger Deodorants und Kosmetikprodukte kann die Aufnahme verringern. Eine bewusste Produktauswahl trägt so zum Gesundheitsschutz bei.
Wichtigste Fakten zu Aluminium
- Weit verbreitetes Leichtmetall in Verpackungen, Lebensmitteln und Kosmetik
- Übermäßige Aufnahme kann Nervensystem und Organe schädigen
- EFSA: 1 mg/kg Körpergewicht pro Woche als tolerierbare Aufnahmemenge