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AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) ist eine Augenerkrankung, die die Netzhautmitte schädigt und zu Sehverlust führt. Sie betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren.
AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) ist eine Augenerkrankung, die die Netzhautmitte schädigt und zu Sehverlust führt. Sie betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren.
Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische Erkrankung der Netzhaut des Auges, die vor allem den zentralen Bereich – die sogenannte Makula – betrifft. Die Makula ist für das scharfe, detailreiche Sehen verantwortlich, das wir zum Lesen, Erkennen von Gesichtern und anderen Präzisionsaufgaben benötigen. AMD ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust bei Menschen über 50 Jahren in der westlichen Welt.
Die genauen Ursachen der AMD sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle:
Die trockene AMD (atrophische AMD) ist die häufigere Form und macht etwa 80–90 % aller Fälle aus. Sie entwickelt sich langsam und ist durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten (sogenannten Drusen) unter der Netzhaut gekennzeichnet. Im Verlauf kommt es zu einem schleichenden Abbau der lichtempfindlichen Zellen in der Makula.
Die feuchte AMD (neovaskuläre AMD) ist seltener, aber deutlich aggressiver. Dabei wachsen krankhafte neue Blutgefäße unter die Netzhaut, die Flüssigkeit und Blut absondern und die Makula rasch und dauerhaft schädigen können. Ohne Behandlung kann die feuchte AMD innerhalb von Wochen bis Monaten zu schwerem Sehverlust führen.
Die AMD verläuft im Frühstadium häufig ohne merkliche Beschwerden. Im weiteren Verlauf können folgende Symptome auftreten:
Das Randgesichtsfeld (periphere Sehen) bleibt bei AMD in der Regel erhalten, sodass eine vollständige Erblindung selten ist.
Die Diagnose der AMD erfolgt durch einen Augenarzt mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden:
Für die trockene AMD gibt es derzeit keine kurative Therapie. Studien (u. a. die AREDS-Studie) zeigen jedoch, dass eine hochdosierte Kombination aus bestimmten Antioxidantien und Zink (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin bzw. Lutein/Zeaxanthin, Kupfer und Zink) das Fortschreiten der Erkrankung im mittleren und fortgeschrittenen Stadium verlangsamen kann. Lebensstilanpassungen wie Rauchstopp und gesunde Ernährung sind ebenfalls wichtig.
Die Behandlung der feuchten AMD hat sich durch die Einführung von Anti-VEGF-Therapien revolutioniert. Dabei werden Medikamente wie Ranibizumab, Bevacizumab oder Aflibercept direkt in den Glaskörper des Auges injiziert. Diese Wirkstoffe hemmen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF), der für das Wachstum der krankhaften Blutgefäße verantwortlich ist. Die Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden und kann das Sehvermögen in vielen Fällen stabilisieren oder sogar verbessern.
Eine vollständige Prävention der AMD ist nicht möglich, jedoch können folgende Maßnahmen das Risiko reduzieren:
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