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Amoksicilin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Es wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien und ist eines der am häufigsten verschriebenen Antibiotika weltweit.
Amoksicilin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Es wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien und ist eines der am häufigsten verschriebenen Antibiotika weltweit.
Amoksicilin (auch: Amoxicillin) ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Aminopenicilline und gehört damit zur übergeordneten Klasse der Beta-Laktam-Antibiotika. Es wirkt gegen ein breites Spektrum an gramnegativen und grampositiven Bakterien und ist in der medizinischen Praxis eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Antibiotika. Es ist verschreibungspflichtig und wird sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewendet.
Amoksicilin wird bei einer Vielzahl von bakteriellen Infektionskrankheiten eingesetzt, darunter:
Amoksicilin hemmt die Biosynthese der bakteriellen Zellwand. Es bindet an sogenannte Penicillin-bindende Proteine (PBP), die für den Aufbau und die Stabilisierung der Zellwand von Bakterien verantwortlich sind. Durch diese Bindung wird die Zellwandsynthese unterbrochen, was zur Lyse (Auflösung) der Bakterienzelle und damit zu deren Absterben führt. Das Mittel wirkt damit bakterizid, also abtotötend auf Bakterien.
Wichtig: Amoksicilin wirkt ausschließlich gegen Bakterien und ist bei viralen Infektionen (z. B. Erkältung, Grippe) wirkungslos.
Die Dosierung von Amoksicilin hängt von der Art der Infektion, dem Alter und dem Körpergewicht des Patienten sowie dem behandelnden Arzt ab. Typische Dosierungen sind:
Amoksicilin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: Tabletten, Kapseln, Granulat zur Herstellung einer Suspension sowie als Injektionslösung für den stationären Einsatz. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 5 bis 10 Tage und sollte stets vollständig abgeschlossen werden, auch wenn die Symptome früher nachlassen.
Wie alle Antibiotika kann Amoksicilin Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten zählen:
Seltener, aber schwerwiegend, können auftreten:
Amoksicilin kann Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln eingehen. Besonders zu beachten sind:
Manche Bakterien produzieren Enzyme (sogenannte Beta-Laktamasen), die Amoksicilin inaktivieren können. Um diesem Problem zu begegnen, wird Amoksicilin häufig in Kombination mit Clavulansäure eingesetzt (bekannt als Amoxicillin/Clavulansäure oder Augmentin). Clavulansäure hemmt die Beta-Laktamasen und erweitert so das Wirkspektrum des Antibiotikums.
Amoksicilin sollte nicht angewendet werden bei:
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