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Ampicillin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Aminopenicilline, das zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt wird.
Ampicillin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Aminopenicilline, das zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt wird.
Ampicillin ist ein Breitband-Antibiotikum und gehört zur Gruppe der Aminopenicilline, einer Unterklasse der Betalaktam-Antibiotika. Es wurde in den 1960er Jahren entwickelt und zählt zu den am häufigsten verwendeten Antibiotika weltweit. Ampicillin wirkt gegen eine Vielzahl von gram-positiven und gram-negativen Bakterien und wird sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt.
Ampicillin wird zur Behandlung zahlreicher bakterieller Infektionen verwendet, darunter:
Ampicillin entfaltet seine antibakterielle Wirkung durch die Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese. Es bindet an sogenannte Penicillin-bindende Proteine (PBPs), die Enzyme, die für den Aufbau und die Stabilisierung der Bakterienzellwand verantwortlich sind. Durch diese Bindung wird die Vernetzung des Peptidoglykans – eines wichtigen Strukturbestandteils der Bakterienzellwand – blockiert. Ohne eine intakte Zellwand können Bakterien den osmotischen Druck nicht mehr aufrechterhalten und sterben ab. Ampicillin wirkt daher bakterizid, das heißt, es tötet Bakterien ab (anstatt sie nur am Wachstum zu hindern).
Ampicillin kann oral (als Kapsel oder Tablette), intravenös (direkt in die Vene) oder intramuskulär (in den Muskel) verabreicht werden. Die genaue Dosierung richtet sich nach:
Typische Erwachsenendosen liegen zwischen 250 mg und 3 g alle 6 Stunden, abhängig von der klinischen Situation. Bei schweren Infektionen wie Meningitis können höhere Dosen erforderlich sein. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 5 bis 14 Tage. Die Dosierung sollte stets vom behandelnden Arzt festgelegt werden.
Wie alle Antibiotika kann Ampicillin Nebenwirkungen verursachen. Häufige und wichtige Nebenwirkungen sind:
Ein wesentliches klinisches Problem bei Ampicillin ist die zunehmende bakterielle Resistenz. Viele Bakterien produzieren Enzyme, sogenannte Betalaktamasen, die den Betalaktam-Ring des Ampicillins aufspalten und es dadurch unwirksam machen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wird Ampicillin häufig in Kombination mit einem Betalaktamase-Inhibitor wie Sulbactam verabreicht. Diese Kombination (Ampicillin-Sulbactam) erweitert das Wirkspektrum erheblich und überwindet viele Resistenzmechanismen.
Ampicillin sollte nicht eingenommen werden bei: