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Die Ampullenstenose ist eine Verengung der Papilla Vateri, der Mündungsstelle von Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang in den Dünndarm. Sie kann zu Gelbsucht, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.
Die Ampullenstenose ist eine Verengung der Papilla Vateri, der Mündungsstelle von Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang in den Dünndarm. Sie kann zu Gelbsucht, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.
Die Ampullenstenose bezeichnet eine Verengung (Stenose) der Ampulla hepatopancreatica, auch bekannt als Ampulla Vateri. Dies ist die anatomische Struktur, an der der gemeinsame Ausführungsgang der Gallenblase (Ductus choledochus) und der Bauchspeicheldrüse (Ductus pancreaticus) in den Zwölffingerdarm (Duodenum) mündet. Eine Verengung an dieser Stelle behindert den Abfluss von Galle und Bauchspeicheldrüsensekret und kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
Eine Ampullenstenose kann durch verschiedene Ursachen entstehen:
Die Symptome einer Ampullenstenose entstehen durch den gestörten Abfluss von Galle und Bauchspeicheldrüsensekret:
Zur Diagnose einer Ampullenstenose werden verschiedene Untersuchungen eingesetzt:
Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Ampullenstenose:
Bei gutartigen Verengungen oder zur Symptomlinderung wird häufig die endoskopische Papillotomie (EPT) oder Sphinkterotomie durchgeführt. Dabei wird die Verengung im Rahmen einer ERCP mit einem Schnitt erweitert. Zusätzlich können Stents (Kunststoff- oder Metallrohre) eingesetzt werden, um den Abfluss dauerhaft offenzuhalten.
Bei bösartigen Tumoren oder bei Versagen der endoskopischen Therapie ist eine Operation notwendig. Die Whipple-Operation (Pankreatikoduodenektomie) ist das Standardverfahren bei Ampullenkarzinomen und umfasst die Entfernung eines Teils der Bauchspeicheldrüse, des Zwölffingerdarms und der Gallenblase.
Zur Behandlung von Begleiterkrankungen wie Pankreatitis oder Infektionen (Cholangitis) werden Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt.
Die Prognose hängt stark von der zugrundeliegenden Ursache ab. Gutartige Verengungen lassen sich in den meisten Fällen durch endoskopische Eingriffe dauerhaft behandeln. Das Ampullenkarzinom hat im Vergleich zu anderen Bauchspeicheldrüsenkarzinomen eine relativ günstige Prognose, sofern es frühzeitig erkannt und operiert wird.
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