-
DE
Die anorektale Manometrie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Druckverhältnisse im Enddarm und Schließmuskel. Sie hilft bei der Abklärung von Stuhlinkontinenz, Verstopfung und anderen Funktionsstörungen des Beckenbodens.
Die anorektale Manometrie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Druckverhältnisse im Enddarm und Schließmuskel. Sie hilft bei der Abklärung von Stuhlinkontinenz, Verstopfung und anderen Funktionsstörungen des Beckenbodens.
Die anorektale Manometrie (auch: Anorektalmanometrie) ist ein spezielles diagnostisches Messverfahren, das die Druckverhältnisse im Bereich des Enddarms (Rektum) und des Analschließmuskels (Sphinkter) untersucht. Dabei wird mithilfe einer dünnen, flexiblen Messsonde der Druck im Analkanal und im unteren Rektum aufgezeichnet. Das Verfahren liefert wichtige Informationen über die Funktion der Schließmuskulatur und des Beckenbodens und ist ein zentrales Werkzeug in der proktologischen und gastroenterologischen Diagnostik.
Die Untersuchung wird bei verschiedenen funktionellen Störungen des Enddarms und des Beckenbodens eingesetzt. Typische Indikationen sind:
Eine aufwändige Vorbereitung ist in der Regel nicht notwendig. Oft wird lediglich ein kleines Einlaufklistier empfohlen, um den Enddarm von Stuhlresten zu befreien. Die Untersuchung ist ambulant durchführbar und erfordert keine Narkose.
Der Patient liegt in Seitenlage. Eine dünne Messsonde (Katheter) wird vorsichtig in den Analkanal und den unteren Enddarm eingeführt. Die Sonde verfügt über druckempfindliche Sensoren oder wasserperfiundierte Kanäle, die kontinuierlich den Druck messen. Während der Untersuchung wird der Patient aufgefordert, verschiedene Aktionen durchzuführen, darunter:
Zusätzlich wird ein kleiner Ballon am Ende der Sonde aufgeblasen, um das Rektum zu dehnen und den rektoanalen Inhibitionsreflex auszulösen sowie die rektale Sensibilität und Compliance (Dehnbarkeit) zu beurteilen.
Moderne Geräte verwenden die hochauflösende anorektale Manometrie (HR-ARM), bei der zahlreiche eng aneinanderliegende Drucksensoren eine detailreiche, farbkodierte Drucktopographie des gesamten Analkanals erzeugen. Diese Methode erlaubt eine präzisere Beurteilung als konventionelle Systeme.
Die anorektale Manometrie liefert folgende klinisch relevante Messwerte:
Die anorektale Manometrie ist ein sicheres und minimal-invasives Verfahren. Schwerwiegende Komplikationen sind sehr selten. Leichte Unannehmlichkeiten wie ein kurzzeitiges Druckgefühl oder minimale Blutungen bei vorbestehenden Hämorrhoiden sind möglich, aber selten. Eine besondere Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich.
Die Ergebnisse der anorektalen Manometrie sind entscheidend für die Planung der weiteren Therapie. Bei nachgewiesener Schließmuskelschwäche kann eine gezielte Beckenbodenphysiotherapie oder ein Biofeedback-Training eingeleitet werden. Bei strukturellen Defekten werden operative Verfahren wie die Sphinkterrekonstruktion erwogen. Bei Anismus kann eine Behandlung mit Botulinum-Toxin (Botox) in Betracht gezogen werden. Das Fehlen des RAIR ist richtungsweisend für die Diagnose eines Morbus Hirschsprung und leitet weitere Abklärungen ein.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C