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Das Apoplexierisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Faktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Diabetes erhoehen dieses Risiko erheblich.
Das Apoplexierisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Faktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Diabetes erhoehen dieses Risiko erheblich.
Der Begriff Apoplexierisiko beschreibt die individuelle Wahrscheinlichkeit einer Person, einen Apoplex (Schlaganfall, lateinisch: Apoplexia cerebri) zu erleiden. Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Blutversorgung eines Teils des Gehirns unterbrochen wird -- entweder durch ein verstopftes Blutgefaess (ischaemischer Schlaganfall) oder durch eine Hirnblutung (haemorrhagischer Schlaganfall). Das Apoplexierisiko wird durch eine Vielzahl beeinflussbarer und nicht beeinflussbarer Faktoren bestimmt.
Die Risikofaktoren fuer einen Apoplex lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen:
Zur Abschaetzung des individuellen Schlaganfallrisikos verwenden Aerzte standardisierte Scoring-Systeme. Das bekannteste ist der CHA2DS2-VASc-Score, der speziell bei Patienten mit Vorhofflimmern eingesetzt wird. Er bewertet Faktoren wie Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Alter, Diabetes, frueheren Schlaganfall, Gefaesserkrankungen und Geschlecht. Ein weiteres Instrument ist der ABCD2-Score, der nach einer TIA das kurzfristige Schlaganfallrisiko einschaetzt.
Die Einschaetzung des Apoplexierisikos erfolgt im Rahmen einer aerztlichen Untersuchung, die folgende Massnahmen umfassen kann:
Viele Risikofaktoren fuer einen Apoplex sind durch gezielte Massnahmen beeinflussbar. Eine konsequente Praevention kann das Apoplexierisiko deutlich senken:
Bei folgenden Warnsignalen sollte umgehend der Notruf (112) gewaehlt werden, da es sich um moegliche Zeichen eines akuten Schlaganfalls handelt:
Auch bei voruebergehenden Symptomen (TIA) sollte sofort aerztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da das Risiko eines nachfolgenden Schlaganfalls in den ersten Tagen besonders hoch ist.
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