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Die Approximalfläche ist die Zahnfläche, die einem benachbarten Zahn zugewandt ist. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Zahnpflege und Kariesprävention.
Die Approximalfläche ist die Zahnfläche, die einem benachbarten Zahn zugewandt ist. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Zahnpflege und Kariesprävention.
Der Begriff Approximalfläche bezeichnet in der Zahnmedizin diejenige Fläche eines Zahnes, die einem direkt benachbarten Zahn zugewandt ist. Jeder Zahn besitzt in der Regel zwei Approximalflächen: eine mesiale (zur Zahnmitte hin gerichtete) und eine distale (von der Zahnmitte weg gerichtete) Fläche. Der schmale Spalt zwischen zwei benachbarten Zähnen wird als Approximalraum oder Interdentalraum bezeichnet.
Die Approximalflächen stehen in engem Kontaktverhältnis zueinander, dem sogenannten Approximalkontakt. Dieser Kontaktpunkt zwischen zwei benachbarten Zähnen ist klinisch bedeutsam, da er die Speiseansammlung zwischen den Zähnen begrenzt und die Stabilität des Zahnbogens mitbeeinflusst. Bei Verlust eines Zahnes können sich benachbarte Zähne in den entstandenen Raum verschieben, was die Bisslage verändern kann.
Die Approximalflächen gelten als besonders kariesgefährdet, da sie durch die reguläre Zahnbürste kaum gereinigt werden können. Hier lagern sich bevorzugt Zahnbelag (Plaque) und Speisereste ab, die von Bakterien zu Säuren umgewandelt werden. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und führen zur sogenannten Approximalkaries, die häufig erst spät bemerkt wird.
Auch für die Parodontitis (Zahnbettentzündung) spielen die Approximalflächen eine wichtige Rolle. Entzündungen des Zahnfleisches beginnen häufig im Approximalbereich, da hier die Reinigung besonders schwierig ist und sich bakterielle Beläge leicht ansammeln können.
Da die Zahnbürste die Approximalflächen in der Regel nicht ausreichend erreicht, empfehlen Zahnmediziner ergänzende Reinigungshilfsmittel:
Die regelmäßige Reinigung der Approximalflächen ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Mundpflege und kann das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen erheblich senken.
Approximalkaries ist klinisch oft schwer zu erkennen, da die betroffene Fläche dem Auge des Behandlers nicht direkt zugänglich ist. Zur Diagnose kommen folgende Methoden zum Einsatz:
Die Behandlung hängt vom Ausmaß der Kariesläsion ab. Frühstadien können durch professionelle Fluoridierungsmaßnahmen und verbesserte Mundhygiene gestoppt werden (nicht-invasive Therapie). Fortgeschrittene Läsionen erfordern eine restaurative Versorgung, beispielsweise mit einer Komposit-Füllung oder einem Inlay.
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