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Arteriell beschreibt alles, was die Arterien betrifft – die Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren.
Arteriell beschreibt alles, was die Arterien betrifft – die Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren.
Arteriell ist ein medizinisches Adjektiv und bedeutet: die Arterien betreffend oder von den Arterien ausgehend. Arterien sind die Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Organen und Geweben des Körpers leiten. Im Gegensatz dazu transportieren Venen sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Der Begriff arteriell wird in der Medizin sehr häufig verwendet – etwa im Zusammenhang mit dem arteriellen Blutdruck, arteriellen Erkrankungen oder der arteriellen Blutgasanalyse.
Arterien bestehen aus drei Wandschichten:
Die Hauptaufgabe der Arterien ist die Versorgung aller Organe mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut. Die größte Arterie des Körpers ist die Aorta, die direkt aus dem linken Herzventrikel entspringt.
Der arterielle Blutdruck ist der Druck, den das strömende Blut auf die Arterienwände ausübt. Er wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen und in zwei Werte angegeben: den systolischen (oberen) und den diastolischen (unteren) Blutdruck. Normwerte liegen bei etwa 120/80 mmHg. Ein dauerhaft erhöhter arterieller Blutdruck wird als arterielle Hypertonie bezeichnet und ist ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine Erkrankung, bei der die Arterien – vor allem in den Beinen – durch Ablagerungen (Arteriosklerose) verengt oder vollständig verschlossen werden. Dies führt zu einer verminderten Durchblutung und kann sich durch Schmerzen beim Gehen (sogenannte Schaufensterkrankheit) äußern.
Die arterielle Blutgasanalyse (BGA) ist ein Labortest, bei dem Blut aus einer Arterie entnommen wird. Sie misst den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt sowie den pH-Wert des Blutes. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Mittel bei Erkrankungen der Lunge und bei intensivmedizinischen Patienten.
Arteriosklerose (umgangssprachlich: Arterienverkalkung) bezeichnet die Verhärtung und Verdickung der Arterienwände durch Ablagerungen von Fetten, Kalk und Bindegewebe. Sie ist die häufigste Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall.
In der Medizin wird häufig zwischen arteriellen und venösen Strukturen oder Prozessen unterschieden:
Das Adjektiv arteriell ist in nahezu allen medizinischen Fachgebieten von Bedeutung – von der Kardiologie über die Angiologie bis zur Intensivmedizin. Erkrankungen des arteriellen Systems zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Regelmäßige Blutdruckmessungen, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Rauchen sind wichtige Maßnahmen zur Erhaltung der arteriellen Gesundheit.
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