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Arteriendruck – Definition, Normwerte & Bedeutung

Der Arteriendruck ist der Druck des Blutes in den Arterien und ein zentraler Vitalparameter. Er wird in mmHg gemessen und zeigt die Herzkreislauf-Gesundheit an.

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Wissenswertes über "Arteriendruck"

Der Arteriendruck ist der Druck des Blutes in den Arterien und ein zentraler Vitalparameter. Er wird in mmHg gemessen und zeigt die Herzkreislauf-Gesundheit an.

Was ist der Arteriendruck?

Der Arteriendruck bezeichnet den Druck, den das Blut auf die Wände der Arterien ausübt, während es vom Herzen durch den Körper gepumpt wird. Er ist einer der wichtigsten Vitalparameter in der Medizin und gibt Aufschluss über die Funktion von Herz und Gefäßsystem. Gemessen wird der Arteriendruck in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg).

Der Arteriendruck setzt sich aus zwei Hauptwerten zusammen: dem systolischen Druck, der beim Zusammenziehen des Herzens entsteht, und dem diastolischen Druck, der in der Entspannungsphase des Herzens gemessen wird. Ein typischer Normwert bei gesunden Erwachsenen liegt bei etwa 120/80 mmHg.

Physiologische Grundlagen

Der Arteriendruck wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter:

  • Herzleistung: Die Menge Blut, die das Herz pro Minute auswirft (Herzzeitvolumen)
  • Gefäßwiderstand: Der Widerstand, den die Blutgefäße dem Blutfluss entgegensetzen
  • Blutvolumen: Die Gesamtmenge des zirkulierenden Blutes
  • Elastizität der Gefäßwände: Die Dehnbarkeit der Arterienwände beeinflusst den Druckabfall zwischen Systole und Diastole

Das vegetative Nervensystem sowie hormonelle Regelkreise, insbesondere das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), regulieren den Arteriendruck kontinuierlich.

Normwerte und Klassifikation

Laut der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) wird der Arteriendruck wie folgt klassifiziert:

  • Optimal: unter 120/80 mmHg
  • Normal: 120-129 / 80-84 mmHg
  • Hochnormal: 130-139 / 85-89 mmHg
  • Hypertonie Grad 1: 140-159 / 90-99 mmHg
  • Hypertonie Grad 2: 160-179 / 100-109 mmHg
  • Hypertonie Grad 3: ab 180 / ab 110 mmHg
  • Hypotonie (Niederdruck): unter 90/60 mmHg

Klinische Bedeutung: Bluthochdruck (Hypertonie)

Ein dauerhaft erhöhter Arteriendruck, die sogenannte arterielle Hypertonie, ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen und Arteriosklerose erheblich. Oft verursacht sie über Jahre keine spürbaren Symptome und wird daher häufig erst spät erkannt.

Ursachen der Hypertonie

  • Primäre (essentielle) Hypertonie: keine eindeutige Ursache, genetische und Lebensstilfaktoren
  • Sekundäre Hypertonie: bedingt durch Nierenerkrankungen, hormonelle Störungen oder Medikamente

Behandlung der Hypertonie

  • Lebensstiländerungen: Gewichtsreduktion, Bewegung, salzarme Ernährung, Rauchstopp
  • Medikamentöse Therapie: z. B. ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Betablocker, Diuretika

Klinische Bedeutung: Niedriger Arteriendruck (Hypotonie)

Ein zu niedriger Arteriendruck, die Hypotonie, kann zu Schwindel, Ohnmacht und verminderter Organperfusion führen. Sie tritt häufig bei jungen, schlanken Frauen auf und ist in den meisten Fällen harmlos, kann aber auch auf Herzprobleme, Dehydratation oder eine Nebenniereninsuffizienz hinweisen.

Messung des Arteriendrucks

Die Messung erfolgt in der Regel nicht-invasiv mit einem Blutdruckmessgerät (Sphygmomanometer) am Oberarm oder Handgelenk. Für eine zuverlässige Messung sollte der Patient mindestens fünf Minuten sitzen und entspannt sein. Bei speziellen Fragestellungen wird eine invasive intraarterielle Druckmessung im Krankenhaus eingesetzt.

Quellen

  1. Williams B et al. - 2018 ESC/ESH Guidelines for the management of arterial hypertension. European Heart Journal, 2018.
  2. World Health Organization (WHO) - Hypertension. Fact Sheet. WHO, 2023. Verfügbar unter: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/hypertension
  3. Lüllmann H, Mohr K, Hein L - Pharmakologie und Toxikologie. 18. Auflage. Thieme Verlag, 2016.

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