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Arterienkalzifikation bezeichnet die Einlagerung von Kalziumsalzen in die Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und gilt als wichtiger Marker kardiovaskulärer Erkrankungen.
Arterienkalzifikation bezeichnet die Einlagerung von Kalziumsalzen in die Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und gilt als wichtiger Marker kardiovaskulärer Erkrankungen.
Die Arterienkalzifikation, auch als Arterienverkalkung oder vaskuläre Kalzifikation bezeichnet, ist ein pathologischer Prozess, bei dem sich Kalziumphosphatkristalle in den Wänden der Blutgefäße ablagern. Dieser Vorgang betrifft vor allem die Arterien – die Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren. Er führt zur Verhärtung und Verdickung der Gefäßwände, was die Elastizität der Arterien dauerhaft vermindert.
Die Arterienkalzifikation ist eng mit der Atherosklerose (Arteriosklerose) verbunden, bei der sich Fettplaques in den Gefäßinnenwänden bilden. Kalzifikation tritt häufig in diesen Plaques auf, kann aber auch unabhängig davon in der mittleren Schicht der Arterienwand (Tunica media) entstehen.
Die Entstehung von Arterienkalzifikation ist multifaktoriell. Folgende Faktoren begünstigen ihre Entwicklung:
Diese Form tritt innerhalb atherosklerotischer Plaques in der inneren Gefäßschicht (Intima) auf. Sie ist häufig mit entzündlichen Prozessen verbunden und erhöht das Risiko von Plaque-Rupturen, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.
Hierbei lagert sich Kalzium in der mittleren Muskelschicht (Media) der Arterienwand ab. Diese Form tritt besonders häufig bei Patienten mit Diabetes mellitus oder chronischer Niereninsuffizienz auf und führt zu einer starren, röhrenartigen Verdickung der Gefäße.
Im Frühstadium verläuft die Arterienkalzifikation meist symptomlos. Erst wenn der Blutfluss erheblich eingeschränkt wird oder es zu Komplikationen kommt, treten Beschwerden auf:
Die Arterienkalzifikation kann mit verschiedenen bildgebenden Verfahren festgestellt werden:
Eine direkte medikamentöse Auflösung von bereits gebildeten Kalzifikationen ist derzeit nicht möglich. Die Therapie zielt daher auf die Verlangsamung des Fortschreitens und die Reduktion kardiovaskulärer Risiken ab:
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