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Die Arthrodese ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Versteifung eines Gelenks. Sie wird bei schweren Gelenkschäden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität zu verbessern.
Die Arthrodese ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Versteifung eines Gelenks. Sie wird bei schweren Gelenkschäden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität zu verbessern.
Die Arthrodese (auch Gelenkversteifung genannt) ist ein operatives Verfahren, bei dem ein Gelenk dauerhaft in einer funktionell günstigen Position versteift wird. Die beiden benachbarten Knochen werden dabei so miteinander verbunden, dass sie zu einem einzigen stabilen Knochen zusammenwachsen. Die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks geht dauerhaft verloren, allerdings werden im Gegenzug Schmerzen deutlich reduziert und die Stabilität erhöht.
Eine Arthrodese wird in der Regel dann in Betracht gezogen, wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und das Gelenk stark geschädigt ist. Typische Einsatzgebiete sind:
Besonders häufig wird die Arthrodese an der Wirbelsäule (Spondylodese), am oberen Sprunggelenk, an den Fußgelenken, am Handgelenk sowie an kleineren Finger- und Zehengelenken durchgeführt.
Bei einer Arthrodese wird der Gelenkknorpel vollständig entfernt, damit die Knochenoberflächen direkt aufeinanderliegen und zusammenwachsen können. Die Fixierung der Knochen erfolgt durch verschiedene Methoden:
Der Eingriff kann offen-chirurgisch oder minimalinvasiv (arthroskopisch) durchgeführt werden, abhängig vom betroffenen Gelenk und dem Ausmaß der Schädigung.
Nach einer Arthrodese ist eine intensive Nachbehandlung notwendig. Die Knochen benötigen in der Regel drei bis sechs Monate, um vollständig zusammenzuwachsen (Knochenkonsolidierung). Während dieser Zeit muss das Gelenk ruhiggestellt werden, etwa durch Gipsverbände, Orthesen oder spezielle Schuhe. Physiotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation, um die Muskulatur zu kräftigen und die Funktion der benachbarten Gelenke zu erhalten.
Die Arthrodese und der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese) sind zwei unterschiedliche Behandlungsansätze für schwer geschädigte Gelenke. Während die Endoprothese die Beweglichkeit erhält, opfert die Arthrodese sie zugunsten von Stabilität und Schmerzfreiheit. Die Wahl des Verfahrens hängt von Alter, Aktivitätsniveau, betroffenen Gelenk und allgemeinem Gesundheitszustand des Patienten ab. Bei bestimmten Gelenken – wie dem oberen Sprunggelenk oder den kleinen Fußgelenken – kann die Arthrodese der Prothesenversorgung vorgezogen werden.
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