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Asthmaanfall: Symptome, Ursachen & Behandlung

Ein Asthmaanfall ist eine plötzliche Verschlechterung der Atemwegsfunktion mit Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen. Auslöser können Allergene, Infekte oder körperliche Belastung sein.

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Wissenswertes über "Asthmaanfall"

Ein Asthmaanfall ist eine plötzliche Verschlechterung der Atemwegsfunktion mit Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen. Auslöser können Allergene, Infekte oder körperliche Belastung sein.

Was ist ein Asthmaanfall?

Ein Asthmaanfall (auch Asthmaattacke genannt) ist eine akute Verschlechterung der Atemwegsfunktion bei Menschen mit Asthma bronchiale. Dabei verengen sich die Atemwege durch Muskelkrampf, Schleimhautschwellung und verstärkte Schleimproduktion, was das Atmen erheblich erschwert. Ein Asthmaanfall kann lebensbedrohlich sein und erfordert je nach Schweregrad sofortige medizinische Maßnahmen.

Ursachen und Auslöser

Asthmaanfälle werden durch verschiedene Faktoren ausgelöst, die bei empfindlichen Personen eine überschießende Reaktion der Atemwege hervorrufen:

  • Allergene: Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Schimmelpilze
  • Atemwegsinfekte: Erkältungen oder Grippe können die Schleimhäute reizen
  • Körperliche Anstrengung: Besonders in kalter oder trockener Luft (belastungsinduziertes Asthma)
  • Luftschadstoffe: Zigarettenrauch, Abgase, Feinstaub, Ozon
  • Medikamente: Acetylsalicylsäure (Aspirin), bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs) oder Betablocker
  • Emotionaler Stress: Starke Aufregung oder Angst
  • Wetterveränderungen: Kältereize oder starke Luftfeuchtigkeit

Symptome

Die Symptome eines Asthmaanfalls können sich unterschiedlich stark äußern. Typische Zeichen sind:

  • Plötzliche, starke Atemnot (Dyspnoe)
  • Pfeifende Atemgeräusche (Giemen), vor allem beim Ausatmen
  • Engegefühl in der Brust (thorakales Druckgefühl)
  • Trockener, anhaltender Husten, oft nachts oder frühmorgends verstärkt
  • Schnelle, flache Atmung
  • In schweren Fällen: Bläuliche Verfärbung der Lippen oder Fingernägel (Zyanose), Sprechschwierigkeiten, Angst

Schweregrade

Ein Asthmaanfall wird in verschiedene Schweregrade eingeteilt, die die Behandlungsstrategie bestimmen:

  • Leicht: Atemnot bei Belastung, normaler Sprechfluss, Sauerstoffsättigung über 95 %
  • Mittelgradig: Atemnot in Ruhe, eingeschränkter Sprechfluss, Sauerstoffsättigung 91–95 %
  • Schwer: Starke Atemnot, Einziehungen der Atemhilfsmuskulatur, Sauerstoffsättigung unter 91 %
  • Lebensbedrohlich (Status asthmaticus): Anhaltender, therapieresistenter Anfall mit erschöpfter Atemmuskulatur

Diagnose

Die Diagnose eines akuten Asthmaanfalls erfolgt klinisch und durch verschiedene Untersuchungen:

  • Anamnese: Bekannte Asthmaerkrankung, Auslöser, bisherige Medikation
  • Auskultation: Abhören der Lunge mit dem Stethoskop (pfeifende Geräusche)
  • Pulsoxymetrie: Messung der Sauerstoffsättigung im Blut
  • Peak-Flow-Messung: Bestimmung des maximalen Atemstromflusses zur Einschätzung der Atemwegsobstruktion
  • Blutgasanalyse: In schweren Fällen zur Beurteilung von Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Blut
  • Röntgen-Thorax: Zum Ausschluss anderer Ursachen wie einem Pneumothorax

Behandlung

Sofortmaßnahmen beim Asthmaanfall

Bei einem akuten Asthmaanfall ist schnelles Handeln entscheidend:

  • Aufrechte Sitzposition einnehmen (Kutschersitz oder Sitzen mit aufgestützten Armen), um die Atemhilfsmuskulatur zu entlasten
  • Bronchodilatator-Spray (Schnellwirkendes Beta-2-Sympathomimetikum, z. B. Salbutamol) inhalieren – 2–4 Hübe, ggf. nach 20 Minuten wiederholen
  • Ruhe bewahren und Lippen-Bremse anwenden (langsames Ausatmen durch leicht geöffnete Lippen)
  • Bei fehlendem Ansprechen: Notruf 112 wählen

Medikamentöse Behandlung im Krankenhaus

  • Inhalative Bronchodilatatoren: Salbutamol (Beta-2-Agonist) über Vernebler oder Spacer
  • Ipratropiumbromid: Anticholinergikum zur zusätzlichen Bronchodilatation
  • Systemische Kortikosteroide: z. B. Prednisolon oral oder intravenös zur Entzündungshemmung
  • Sauerstofftherapie: Zur Behandlung einer Hypoxie
  • Magnesiumsulfat i.v.: Bei schwerem, therapieresistentem Anfall
  • Intensivstation / Beatmung: Bei Status asthmaticus oder lebensbedrohlicher Verschlechterung

Langfristige Vorbeugung

Um zukünftige Asthmaanfälle zu verhindern, sind folgende Maßnahmen wichtig:

  • Regelmäßige Einnahme von inhalativen Kortikosteroiden (ICS) als Dauertherapie
  • Vermeidung bekannter Auslöser (Allergenkarenz)
  • Regelmäßige Kontrolle beim Arzt und Lungenfunktionsprüfung
  • Schulungsprogramme für Asthmapatientinnen und -patienten
  • Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken

Wann zum Arzt?

Bei einem schweren oder länger anhaltenden Asthmaanfall, fehlender Besserung nach Inhalation des Notfallsprays, Blaufärbung der Lippen oder starker Erschöpfung sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Auch bei häufiger werdendem Bedarf an Notfallmedikamenten sollte umgehend eine ärztliche Beratung erfolgen.

Quellen

  1. Global Initiative for Asthma (GINA): Global Strategy for Asthma Management and Prevention. Update 2023. Verfügbar unter: www.ginasthma.org
  2. Deutsche Atemwegsliga e.V. und Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Nationale Versorgungsleitlinie Asthma. 4. Auflage, 2020.
  3. Bateman ED et al. - Global strategy for asthma management and prevention: GINA executive summary. European Respiratory Journal. 2008;31(1):143-178.

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