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Die Augenmuskulatur umfasst die Muskeln, die Bewegungen des Augapfels und des Augenlids steuern. Sie ist entscheidend für das beidäugige Sehen und die Fokussierung.
Die Augenmuskulatur umfasst die Muskeln, die Bewegungen des Augapfels und des Augenlids steuern. Sie ist entscheidend für das beidäugige Sehen und die Fokussierung.
Die Augenmuskulatur bezeichnet die Gesamtheit der Muskeln, die für die Bewegung des Augapfels, des Augenlids sowie der Linse verantwortlich sind. Man unterscheidet dabei zwischen der äußeren (extraokulären) Augenmuskulatur und der inneren (intraokulären) Augenmuskulatur. Diese Muskeln arbeiten präzise zusammen, um dem Menschen ein scharfes, räumliches und bewegungsfolgendes Sehen zu ermöglichen.
Die extraokuläre Muskulatur besteht aus sechs Muskeln, die den Augapfel in alle Richtungen bewegen:
Diese sechs Muskeln werden durch drei Hirnnerven gesteuert: den Nervus oculomotorius (III), den Nervus trochlearis (IV) und den Nervus abducens (VI).
Zur inneren Augenmuskulatur zählen glatte Muskeln im Inneren des Augapfels:
Die Augenmuskulatur erfüllt mehrere wichtige Aufgaben:
Störungen der Augenmuskulatur können verschiedene Ursachen haben und zeigen sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern:
Eine Augenmuskellähmung entsteht durch Schäden an den versorgenden Hirnnerven oder den Muskeln selbst. Häufige Ursachen sind Schlaganfall, Hirntumore, Diabetes mellitus, Entzündungen oder Verletzungen. Betroffene klagen über Doppelbilder (Diplopie) und eine eingeschränkte Augenbeweglichkeit.
Strabismus bezeichnet eine Fehlstellung der Augen, bei der beide Augen nicht gleichzeitig auf dasselbe Objekt gerichtet sind. Dies kann durch ein Ungleichgewicht der Augenmuskeln verursacht werden und tritt häufig im Kindesalter auf. Unbehandelt kann Strabismus zu einer Amblyopie (Schwachsichtigkeit) führen.
Beim Nystagmus handelt es sich um unwillkürliche, rhythmische Augenbewegungen. Er kann angeboren sein oder durch Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans, des Gehirns oder durch bestimmte Medikamente ausgelöst werden.
Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört ist. Typische Symptome sind ein herabhängendes Augenlid (Ptosis) und Doppelbilder, die sich im Tagesverlauf verschlechtern.
Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Augenlinse nach, was zur Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) führt. Der Ziliarmuskel verliert an Wirksamkeit, sodass die Nahsicht zunehmend eingeschränkt wird.
Die Diagnose erfolgt durch einen Augenarzt oder Neurologen und umfasst:
Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung:
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