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Die Ausatmungsphase ist der Teil des Atemzyklus, in dem Luft aus der Lunge nach außen abgegeben wird. Sie folgt auf die Einatmung und dient der Abgabe von Kohlendioxid.
Die Ausatmungsphase ist der Teil des Atemzyklus, in dem Luft aus der Lunge nach außen abgegeben wird. Sie folgt auf die Einatmung und dient der Abgabe von Kohlendioxid.
Die Ausatmungsphase (medizinisch: Exspiration) bezeichnet den Abschnitt des Atemzyklus, in dem Luft aus der Lunge durch die Atemwege nach außen strömt. Sie folgt unmittelbar auf die Einatmungsphase (Inspiration) und ist ein lebenswichtiger Vorgang, der dem Körper ermöglicht, das bei der Zellatmung entstehende Kohlendioxid (CO₂) abzugeben.
Im Ruhezustand verläuft die Ausatmung passiv, das heißt, sie erfordert keine aktive Muskelarbeit. Nach der Einatmung erschlaffen das Zwerchfell und die äußeren Zwischenrippenmuskeln. Dadurch zieht sich der Brustkorb zusammen, das Lungenvolumen verringert sich, und der Luftdruck in der Lunge steigt über den Atmosphärendruck an. Dieser Druckunterschied treibt die Luft durch Kehlkopf, Rachen und Nase oder Mund nach außen.
Bei der passiven Exspiration, wie sie in Ruhe stattfindet, spielen die elastischen Rückstellkräfte der Lunge und des Brustkorbs die entscheidende Rolle. Die Lunge ist von Natur aus bestrebt, sich zusammenzuziehen, und gibt so die eingeatmete Luft wieder ab.
Bei körperlicher Anstrengung, beim Sprechen, Singen oder bei bestimmten Atemwegserkrankungen wird die Ausatmung aktiv durch Muskeln unterstützt. Dabei werden vor allem die inneren Zwischenrippenmuskeln und die Bauchmuskulatur eingesetzt, um das Ausatemvolumen zu vergrößern und die Ausatmung zu beschleunigen.
Die Ausatmungsphase erfüllt mehrere wichtige Funktionen im Körper:
Die Ausatmung kann mithilfe der Spirometrie gemessen werden. Wichtige Parameter sind zum Beispiel das forcierte Exspirationsvolumen in einer Sekunde (FEV1), das Aufschluss über die Lungenfunktion gibt. Ein vermindertes FEV1 kann auf obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale oder die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) hinweisen.
Verschiedene Erkrankungen können die Ausatmung beeinträchtigen:
In der Physiotherapie und Atemtherapie wird die bewusste Steuerung der Ausatmung gezielt eingesetzt, etwa bei der Lippenbremse (verlangsamte Ausatmung durch leicht gespitzte Lippen), die vor allem COPD-Patienten hilft, die Atemwege offen zu halten. Auch in Entspannungsverfahren und beim Yoga spielt die kontrollierte Ausatmung eine zentrale Rolle.
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