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Die Außenrotation ist eine Gelenkbewegung, bei der ein Körperteil nach außen rotiert wird. Sie spielt eine wichtige Rolle in Orthopädie, Physiotherapie und Sport.
Die Außenrotation ist eine Gelenkbewegung, bei der ein Körperteil nach außen rotiert wird. Sie spielt eine wichtige Rolle in Orthopädie, Physiotherapie und Sport.
Die Außenrotation (auch: Lateralrotation) bezeichnet eine Drehbewegung eines Körpergliedes um seine Längsachse, bei der die Vorderseite des Gliedes nach außen – also von der Körpermitte weg – rotiert. Sie ist das Gegenteil der Innenrotation (Medialrotation). Diese Bewegung ist in vielen Gelenken möglich, besonders relevant ist sie im Schultergelenk, Hüftgelenk und Kniegelenk.
Die Außenrotation erfolgt durch das Zusammenspiel verschiedener Muskeln und ist an der korrekten Funktion mehrerer großer Gelenke beteiligt:
Die Außenrotation hat in der klinischen Medizin, insbesondere in der Orthopädie und Physiotherapie, große Bedeutung. Eine eingeschränkte oder übermäßige Außenrotation kann auf Verletzungen, Entzündungen oder strukturelle Veränderungen hinweisen.
Häufige Ursachen für eine eingeschränkte Außenrotation sind:
Eine zu starke Außenrotation, etwa durch Hypermobilität oder nach einem Trauma, kann ebenfalls zu Beschwerden führen, darunter Gelenkinstabilität und ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
In der orthopädischen und physiotherapeutischen Untersuchung wird die Außenrotation systematisch geprüft. Standardisierte Tests wie der Außenrotationstest nach Gerber (Lift-off-Test) oder der Außenrotationsstresstest am Knie helfen dabei, spezifische Strukturen zu beurteilen.
Die Messung erfolgt in der Regel mit einem Goniometer (Winkelmesser) und wird nach der Neutral-Null-Methode dokumentiert. Normalwerte variieren je nach Gelenk:
Gezieltes Training der außenrotierenden Muskeln ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation nach Schulter-, Hüft- oder Knieoperation sowie bei der Vorbeugung von Sportverletzungen. Übungen zur Kräftigung der Außenrotatoren der Schulter, wie das Theraband-Training in Außenrotation, werden häufig bei Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenläsionen oder nach Schulteroperationen eingesetzt.
Im Sport, insbesondere beim Werfen, Schwimmen oder in Kampfsportarten, spielt die Kontrolle der Außenrotation eine entscheidende Rolle für Leistung und Verletzungsschutz.
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