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Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden, bei dem körpereigene Knorpelzellen entnommen, im Labor vermehrt und anschließend in den geschädigten Bereich eingepflanzt werden.
Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden, bei dem körpereigene Knorpelzellen entnommen, im Labor vermehrt und anschließend in den geschädigten Bereich eingepflanzt werden.
Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT), auch als autologe Chondrozytenimplantation (ACI) bezeichnet, ist ein biologisches Verfahren zur Wiederherstellung von geschädigtem Gelenkknorpel. Das Wort „autolog“ bedeutet, dass die verwendeten Zellen aus dem Körper des Patienten selbst stammen. Chondrozyten sind die Zellen, die den Knorpel aufbauen und erhalten.
Ziel des Verfahrens ist es, größere umschriebene Knorpeldefekte – insbesondere am Kniegelenk – durch körpereigenes Gewebe dauerhaft zu reparieren und so die Gelenkfunktion langfristig zu verbessern sowie dem Fortschreiten einer Arthrose entgegenzuwirken.
Die ACT wird vorwiegend bei folgenden Indikationen eingesetzt:
Besonders geeignet ist das Verfahren für Patienten im Alter von etwa 15 bis 55 Jahren mit einem Defekt von 2 bis 10 cm².
In einem ersten arthroskopischen Eingriff (Kniegelenkspiegelung) entnimmt der Chirurg eine kleine Menge gesunden Knorpelgewebes aus einer weniger belasteten Zone des betroffenen Gelenks. Diese Probe enthält lebende Chondrozyten.
Die entnommenen Chondrozyten werden in ein spezialisiertes Zellkulturlabor geschickt. Dort werden sie unter sterilen Bedingungen über mehrere Wochen (typischerweise 3–6 Wochen) kultiviert und auf eine ausreichende Anzahl vermehrt – in der Regel auf mehrere Millionen Zellen.
In einem zweiten operativen Eingriff werden die vermehrten Knorpelzellen in den Defektbereich des Gelenks eingebracht. Dabei gibt es verschiedene Techniken:
Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche Diagnostik (MRT, Arthroskopie) zur genauen Beurteilung des Defekts und des umliegenden Gewebes. Nach der Implantation ist eine intensive Rehabilitationsphase von entscheidender Bedeutung:
Klinische Studien und Langzeitdaten zeigen, dass die ACT bei geeigneten Patienten zu einer dauerhaften Schmerzreduktion und deutlichen Verbesserung der Gelenkfunktion führen kann. Studien belegen gute bis sehr gute Ergebnisse bei 70–90 % der behandelten Patienten über einen Zeitraum von 10 Jahren und mehr. Das gebildete Gewebe ähnelt in seiner Qualität dem hyalinen Knorpel, dem natürlichen Gelenkknorpel.
Wie bei jedem operativen Eingriff können auch bei der ACT Komplikationen auftreten:
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