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Bakteriurie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Urin. Sie kann symptomlos verlaufen oder auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und wird durch eine Urinuntersuchung diagnostiziert.
Bakteriurie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Urin. Sie kann symptomlos verlaufen oder auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und wird durch eine Urinuntersuchung diagnostiziert.
Bakteriurie bezeichnet den Nachweis von Bakterien im Urin. Unter normalen Umständen ist Urin keimfrei. Werden bei einer Urinuntersuchung dennoch Bakterien festgestellt, spricht man von Bakteriurie. Diese kann entweder ohne Beschwerden auftreten (asymptomatische Bakteriurie) oder mit Symptomen einer Harnwegsinfektion verbunden sein (symptomatische Bakteriurie).
Bakterien gelangen meist durch aufsteigende Infektion aus dem Bereich der Harnröhre in die Blase und können sich von dort weiter in die Nieren ausbreiten. Zu den häufigsten Erregern zählen:
Begünstigende Faktoren sind unter anderem weibliches Geschlecht (kürzere Harnröhre), Schwangerschaft, Diabetes mellitus, Harnwegsfehlbildungen, Harnkatheter sowie ein geschwächtes Immunsystem.
Bei der asymptomatischen Bakteriurie sind Bakterien im Urin nachweisbar, ohne dass der betroffenen Person Beschwerden auftreten. Diese Form ist häufig und in der Regel nicht behandlungsbedürftig, außer bei Schwangeren, Kindern oder Personen vor urologischen Eingriffen.
Die symptomatische Bakteriurie geht mit klinischen Zeichen einer Harnwegsinfektion einher, wie Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, trübem oder übel riechendem Urin sowie gegebenenfalls Flankenschmerzen oder Fieber bei Beteiligung der Nieren (Pyelonephritis).
Die Diagnose wird durch eine Urinuntersuchung gestellt. Folgende Methoden werden eingesetzt:
Die Behandlung richtet sich nach der Art der Bakteriurie, dem Erreger und dem klinischen Zustand des Patienten:
Ergänzend wird eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr empfohlen, um die Bakterien aus den Harnwegen auszuspülen.
In der Schwangerschaft sollte eine Bakteriurie, auch wenn sie symptomlos ist, immer behandelt werden. Eine unbehandelte Bakteriurie kann in der Schwangerschaft zu einer aufsteigenden Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis), Frühgeburten oder einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Schwangere werden daher im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig auf Bakteriurie gescreent.
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