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Basenbildner sind Lebensmittel oder Substanzen, die im Stoffwechsel einen basischen Effekt erzeugen und zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts im Körper beitragen.
Basenbildner sind Lebensmittel oder Substanzen, die im Stoffwechsel einen basischen Effekt erzeugen und zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts im Körper beitragen.
Basenbildner sind Lebensmittel, Nährstoffe oder Substanzen, die nach ihrer Verstoffwechselung im Körper eine alkalisierende Wirkung entfalten und damit den Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflussen können. Der Begriff wird vor allem in der Ernährungslehre und in der Naturheilkunde verwendet. Im Gegensatz zu Säurebildnern – also Lebensmitteln, die nach dem Stoffwechsel saure Rückstände hinterlassen – liefern Basenbildner Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium, die im Körper zur Bildung alkalischer Verbindungen beitragen.
Wichtig zu verstehen ist, dass der Geschmack eines Lebensmittels (z. B. sauer bei Zitrone) nichts über seine Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt aussagt. Entscheidend ist das sogenannte PRAL-Konzept (Potential Renal Acid Load – potenzielle renale Säurebelastung), das beschreibt, wie stark ein Lebensmittel die Nieren mit der Ausscheidung von Säuren oder Basen belastet.
Der menschliche Körper reguliert seinen pH-Wert des Blutes sehr präzise in einem engen Bereich von 7,35 bis 7,45. Dafür stehen mehrere Puffersysteme zur Verfügung, unter anderem die Lunge, die Nieren und verschiedene chemische Puffer im Blut. Basenbildende Lebensmittel unterstützen vor allem die Nieren bei dieser Aufgabe, indem sie weniger Säureäquivalente liefern und so eine übermäßige Belastung der Ausscheidungsorgane verringern.
Bei einer Ernährung mit hohem Anteil an tierischen Proteinen, Zucker, Weißmehlprodukten und Fertiggerichten entsteht im Stoffwechsel eine erhöhte Säurelast. Basenbildner können dazu beitragen, diese Belastung auszugleichen und das innere Milieu des Körpers zu harmonisieren – auch wenn der Blut-pH dadurch nicht messbar verändert wird.
Zu den wichtigsten basenbildenden Lebensmitteln zählen:
Im Gegensatz zu Basenbildnern hinterlassen Säurebildner nach dem Stoffwechsel saure Rückstände. Dazu gehören vor allem:
Eine ausgewogene Ernährung sollte idealerweise zu etwa 70–80 % aus basenbildenden und zu 20–30 % aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen, wie es von verschiedenen Ernährungsmedizinern empfohlen wird.
Obwohl der Körper seinen Blut-pH unabhängig von der Ernährung reguliert, gibt es Hinweise darauf, dass eine basenreiche Ernährung verschiedene positive Effekte haben kann:
Eine bewusste Integration von Basenbildnern in den Alltag ist einfach umsetzbar. Folgende praktische Tipps helfen dabei:
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass eine einseitige oder extreme Form der basischen Ernährung nicht notwendig ist und unter Umständen zu Nährstoffmangel führen kann. Medizinische Rücksprache ist empfehlenswert, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen.
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