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Basenmineralien sind Mineralstoffe, die den Säure-Basen-Haushalt des Körpers unterstützen. Sie helfen, einem Überschuss an Säuren entgegenzuwirken und fördern so das körperliche Gleichgewicht.
Basenmineralien sind Mineralstoffe, die den Säure-Basen-Haushalt des Körpers unterstützen. Sie helfen, einem Überschuss an Säuren entgegenzuwirken und fördern so das körperliche Gleichgewicht.
Basenmineralien sind eine Gruppe von Mineralstoffen, die im Körper eine basenbildende Wirkung entfalten und damit zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts beitragen. Zu den wichtigsten Basenmineralien zählen Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Zink. Sie kommen natürlicherweise in pflanzlichen Lebensmitteln, Mineralwässern und Nahrungsergänzungsmitteln vor.
Der menschliche Körper reguliert seinen pH-Wert sehr präzise. Der Blut-pH liegt gesunder Menschen zwischen 7,35 und 7,45 – also im leicht basischen Bereich. Basenmineralien unterstützen dieses Gleichgewicht, indem sie als sogenannte Puffersysteme wirken: Sie binden überschüssige Wasserstoffionen (Säuren) und helfen dem Körper, diese auszuscheiden oder zu neutralisieren.
Eine Ernährung, die reich an tierischen Produkten, Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln ist, kann die Ausscheidungskapazität des Körpers für Säuren belasten. Basenmineralien, die vor allem in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten sind, können helfen, dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Ergänzend werden Basenmineralien häufig in Form von Nahrungsergänzungsmitteln – etwa als Basenpulver oder Basentabletten – eingesetzt.
Basenmineralien finden sich vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln:
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt folgende Tagesmengen für Erwachsene:
Bei einer ausgewogenen, pflanzenbetonten Ernährung wird der Bedarf an Basenmineralien in der Regel über die Nahrung gedeckt. Eine Supplementierung kann jedoch in bestimmten Situationen sinnvoll sein, zum Beispiel bei erhöhtem Bedarf, eingeschränkter Aufnahme oder nachgewiesenem Mangel.
Ein Mangel an Basenmineralien kann verschiedene Beschwerden verursachen:
Basenmineralien gelten bei oraler Aufnahme in empfohlenen Mengen als sicher. Bei übermäßiger Zufuhr – insbesondere durch Nahrungsergänzungsmittel – können jedoch unerwünschte Wirkungen auftreten, zum Beispiel Durchfall (Magnesium), Nierensteine (Calcium) oder Übelkeit. Zudem können Basenmineralien die Aufnahme bestimmter Medikamente beeinflussen, etwa von Antibiotika (Tetracycline, Fluorchinolone) oder Schilddrüsenhormonen. Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von Mineralpräparaten einen Arzt oder Apotheker befragen.
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