-
DE
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie ist ein kieferchirurgischer Eingriff, bei dem Ober- und Unterkiefer gleichzeitig operativ neu ausgerichtet werden, um Fehlstellungen zu korrigieren.
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie ist ein kieferchirurgischer Eingriff, bei dem Ober- und Unterkiefer gleichzeitig operativ neu ausgerichtet werden, um Fehlstellungen zu korrigieren.
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie ist ein komplexer kieferorthopädisch-chirurgischer Eingriff, bei dem sowohl der Oberkiefer (Maxilla) als auch der Unterkiefer (Mandibula) gleichzeitig operativ durchtrennt und in eine neue, funktionell korrekte Position gebracht werden. Der Begriff „bimaxillär“ leitet sich vom lateinischen bi (zwei) und maxilla (Kiefer) ab und beschreibt die gleichzeitige Behandlung beider Kiefer. Der Eingriff gehört zur sogenannten orthognathen Chirurgie (Kieferumstellungschirurgie) und wird in Vollnarkose durchgeführt.
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie wird eingesetzt, wenn schwerwiegende Kiefer- und Zahnfehlstellungen vorliegen, die allein durch eine kieferorthopädische Behandlung (Zahnspange) nicht korrigiert werden können. Typische Indikationen sind:
Dem Eingriff geht in der Regel eine mehrjährige kieferorthopädische Vorbehandlung mit einer Zahnspange voraus, um die Zähne in den Kiefern korrekt auszurichten. Die eigentliche chirurgische Planung erfolgt mithilfe von:
In der modernen Planung kommen häufig computergestützte Simulationen und 3D-Druckmodelle zum Einsatz, um das Operationsergebnis vorherzusagen und individuelle Schienen (Okklusionsschienen) herzustellen.
Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel zwischen 3 und 6 Stunden. Die Schnitte erfolgen ausschließlich im Inneren des Mundes, sodass keine sichtbaren Narben im Gesicht entstehen.
Der Oberkiefer wird nach der sogenannten Le Fort I Technik horizontal durchtrennt und kann dann nach vorne, hinten, oben oder unten verschoben sowie rotiert werden. Die neue Position wird mit Titanschrauben und -platten stabil fixiert.
Am Unterkiefer wird häufig die sagittale Spaltosteotomie durchgeführt. Dabei wird der aufsteigende Kieferast längs gespalten, sodass der Zahntragenden Anteil des Unterkiefers vorgeschoben, zurückgesetzt oder rotiert werden kann. Auch hier erfolgt die Fixierung mit Titanmaterial.
Während und nach der Positionierung werden die Zähne mithilfe vorbereiteter Okklusionsschienen in der geplanten Bisslage gesichert.
Nach der Operation verbleiben Patientinnen und Patienten in der Regel 3 bis 5 Tage stationär im Krankenhaus. Die Nachsorge umfasst:
Die vollständige knöcherne Heilung dauert etwa 6 bis 12 Monate. Taubheitsgefühle im Bereich der Lippen, Wangen oder des Kinns sind häufig und bilden sich in den meisten Fällen innerhalb von Monaten bis zu einem Jahr zurück.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der bimaxillären Umstellungsosteotomie Risiken:
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie gilt als ein hocheffektives Verfahren mit stabilen Langzeitergebnissen. Studien zeigen hohe Zufriedenheitsraten bei Patientinnen und Patienten, sowohl hinsichtlich der Funktion (Kauen, Sprechen, Atmen) als auch der Ästhetik. Eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Kieferchirurgen, Kieferorthopäden und gegebenenfalls weiteren Spezialisten ist für ein optimales Ergebnis entscheidend.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C