-
DE
Eine Bioverfügbarkeitsstudie untersucht, wie viel eines Wirkstoffs im Körper tatsächlich aufgenommen und genutzt werden kann. Sie ist essenziell für die Entwicklung und Zulassung von Medikamenten.
Eine Bioverfügbarkeitsstudie untersucht, wie viel eines Wirkstoffs im Körper tatsächlich aufgenommen und genutzt werden kann. Sie ist essenziell für die Entwicklung und Zulassung von Medikamenten.
Eine Bioverfügbarkeitsstudie ist eine wissenschaftliche Untersuchung, die bestimmt, welcher Anteil eines verabreichten Wirkstoffs in unveränderter Form in den systemischen Blutkreislauf gelangt und somit am Wirkort verfügbar ist. Der Begriff Bioverfügbarkeit beschreibt also das Ausmaß und die Geschwindigkeit, mit der ein Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird. Solche Studien sind grundlegend für die Arzneimittelentwicklung, Zulassungsverfahren und die Optimierung von Therapien.
Bioverfügbarkeitsstudien verfolgen mehrere wesentliche Ziele:
Die absolute Bioverfügbarkeit wird ermittelt, indem die systemische Verfügbarkeit nach einer nicht-intravenösen Gabe (z. B. oral) mit der nach intravenöser Verabreichung verglichen wird. Bei intravenöser Gabe gilt die Bioverfügbarkeit definitionsgemäß als 100 %. Der Vergleich gibt Aufschluss darüber, welcher Anteil des oral verabreichten Wirkstoffs tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt.
Die relative Bioverfügbarkeit vergleicht zwei unterschiedliche Darreichungsformen oder Formulierungen desselben Wirkstoffs miteinander, ohne dass eine intravenöse Referenz verwendet wird. Sie ist besonders relevant bei der Entwicklung neuer Generika oder bei der Reformulierung eines bestehenden Medikaments.
Ein Sonderfall der Bioverfügbarkeitsstudie ist die Bioäquivalenzstudie. Hier wird geprüft, ob zwei Arzneimittelformulierungen (z. B. ein Generikum und ein Originalpräparat) eine so ähnliche Bioverfügbarkeit aufweisen, dass sie therapeutisch als gleichwertig betrachtet werden können. Behörden wie die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) oder die FDA (US-amerikanische Zulassungsbehörde) verlangen solche Studien für die Zulassung von Generika.
Bioverfügbarkeitsstudien werden in der Regel als klinische Studien der Phase I an gesunden Probanden oder in bestimmten Fällen an Patientengruppen durchgeführt. Der typische Ablauf umfasst folgende Schritte:
Die Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffs kann durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden:
Bioverfügbarkeitsstudien sind ein zentraler Bestandteil der Arzneimittelzulassung. Die zuständigen Behörden, darunter die EMA in Europa und die FDA in den USA, haben detaillierte Leitlinien für die Planung, Durchführung und Auswertung solcher Studien entwickelt. In Deutschland werden diese Studien zusätzlich durch das Arzneimittelgesetz (AMG) geregelt. Die Einhaltung der Good Clinical Practice (GCP) und der Good Laboratory Practice (GLP) ist dabei verpflichtend.
Für Patienten sind Bioverfügbarkeitsstudien von großer praktischer Relevanz: Sie stellen sicher, dass ein Generikum genauso wirksam ist wie das Originalpräparat, und helfen, optimale Dosierungen zu definieren. Außerdem liefern sie wissenschaftliche Belege dafür, ob ein Medikament mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden sollte oder ob bestimmte Nahrungsmittel oder andere Medikamente die Wirkung beeinflussen können.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C