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Birkenpollen sind winzige Blütenstaubkörner der Birke und zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen in Mitteleuropa. Sie können Allergien mit Niesen, Augenjucken und Atembeschwerden verursachen.
Birkenpollen sind winzige Blütenstaubkörner der Birke und zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen in Mitteleuropa. Sie können Allergien mit Niesen, Augenjucken und Atembeschwerden verursachen.
Birkenpollen sind mikroskopisch kleine Blütenstaubkörner, die von der Birke (Betula-Arten) während ihrer Blütezeit freigesetzt werden. Sie gehören zu den am stärksten allergen wirkenden Pollen in Mitteleuropa und sind eine der häufigsten Ursachen für saisonale allergische Rhinitis, umgangssprachlich als Heuschnupfen bekannt.
Die Birkenpollensaison beginnt in Mitteleuropa typischerweise im März bis Mai, abhängig von der Witterung und dem geografischen Standort. In milden Wintern kann der Pollenflug bereits im späten Februar einsetzen. An windigen, trockenen Tagen ist die Pollenkonzentration in der Luft besonders hoch, was die Beschwerden verstärkt.
Das wichtigste Allergen der Birke ist das Protein Bet v 1, das das Immunsystem mancher Menschen als körperfremd erkennt. Dies führt zur Bildung von IgE-Antikörpern, die bei erneutem Kontakt mit Birkenpollen eine allergische Reaktion auslösen. Dabei werden entzündungsfördernde Botenstoffe wie Histamin freigesetzt, die die typischen Allergiesymptome verursachen.
Besonders bedeutsam ist das sogenannte Orales Allergiesyndrom (OAS): Viele Birkenpollen-Allergiker reagieren auch auf bestimmte Nahrungsmittel, da deren Proteine strukturell dem Birkenallergen Bet v 1 ähneln. Häufige Kreuzreaktionen bestehen mit:
Typische Symptome sind Kribbeln oder Schwellungen im Mund- und Rachenbereich nach dem Verzehr dieser Lebensmittel.
Die Diagnose einer Birkenpollenallergie erfolgt durch:
Zur Linderung der Beschwerden stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung:
Die einzige ursächliche Behandlung der Birkenpollenallergie ist die Allergen-Immuntherapie (AIT), auch als Hyposensibilisierung bekannt. Dabei wird das Immunsystem durch regelmäßige Verabreichung steigender Dosen von Birkenpollenextrakt schrittweise an das Allergen gewöhnt. Sie ist als subkutane Injektion (SCIT) oder als Sublingualtablette bzw. -tropfen (SLIT) verfügbar und dauert in der Regel 3 Jahre.
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