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Die Blasenhalsstenose ist eine Verengung des Blasenausgangs, die den Harnfluss behindert. Sie kann Männer, Frauen und Kinder betreffen und führt zu typischen Blasenentleerungsstörungen.
Die Blasenhalsstenose ist eine Verengung des Blasenausgangs, die den Harnfluss behindert. Sie kann Männer, Frauen und Kinder betreffen und führt zu typischen Blasenentleerungsstörungen.
Die Blasenhalsstenose bezeichnet eine krankhafte Verengung (Stenose) des Blasenhalses – also des Übergangsbereichs zwischen der Harnblase und der Harnröhre. Diese Verengung erschwert oder verhindert den normalen Abfluss des Urins aus der Blase. Medizinisch wird sie auch als Blasenhalsobstruktion bezeichnet. Sie kann angeboren (kongenital) oder im Laufe des Lebens erworben sein und betrifft sowohl Männer als auch Frauen sowie in seltenen Fällen Kinder.
Die Ursachen einer Blasenhalsstenose sind vielfältig und unterscheiden sich je nach Geschlecht und Alter:
Die Beschwerden bei einer Blasenhalsstenose entstehen durch den behinderten Harnabfluss und können sich wie folgt äußern:
In schweren Fällen kann der Rückstau des Urins zu einer Schädigung der Nieren (Hydronephrose) führen.
Zur Diagnose einer Blasenhalsstenose kommen verschiedene Untersuchungsverfahren zum Einsatz:
Die Behandlung der Blasenhalsstenose richtet sich nach der Ursache, dem Schweregrad und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten:
Bei leichteren Formen oder als überbrückende Maßnahme können Alpha-1-Blocker (z. B. Tamsulosin) eingesetzt werden. Diese Medikamente entspannen die glatte Muskulatur im Blasenhals und in der Prostata und verbessern so den Harnfluss.
Bei stärkerer Verengung kann eine Blasenhalsinzision (BHI) oder eine transurethrale Resektion des Blasenhalses (TURBN) durchgeführt werden. Dabei wird das verengende Gewebe endoskopisch eingeschnitten oder abgetragen, um den Harnabfluss zu verbessern.
In bestimmten Fällen wird der verengte Bereich mit einem Ballonkatheter aufgedehnt. Diese Methode ist weniger dauerhaft als operative Eingriffe.
Bei komplexen oder wiederkehrenden Stenosen kann ein offener oder laparoskopischer Eingriff zur Rekonstruktion des Blasenhalses notwendig sein.
Liegt eine BPH oder eine andere behandelbare Grunderkrankung vor, steht deren Therapie im Vordergrund.
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