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Borrelia – Erreger der Lyme-Borreliose

Borrelia sind schraubenförmige Bakterien, die durch Zeckenstiche übertragen werden und die Lyme-Borreliose auslösen können. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

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Wissenswertes über "Borrelia"

Borrelia sind schraubenförmige Bakterien, die durch Zeckenstiche übertragen werden und die Lyme-Borreliose auslösen können. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Was sind Borrelia?

Borrelia sind gramnegative, schraubenförmige Bakterien (Spirochäten), die zur Familie der Spirochaetaceae gehören. Sie sind weltweit verbreitet und können beim Menschen sowie bei Tieren schwere Erkrankungen verursachen. Die medizinisch bedeutsamste Art ist Borrelia burgdorferi, der Erreger der Lyme-Borreliose (auch Lyme-Krankheit genannt). In Europa sind zudem Borrelia afzelii und Borrelia garinii relevant.

Übertragung

Borrelia-Bakterien werden hauptsächlich durch den Stich infizierter Schildzecken (Ixodes-Arten) auf den Menschen übertragen. In Mitteleuropa ist vor allem der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) der Überträger. Die Übertragung erfolgt in der Regel erst nach einer Saugzeit von mindestens 12 bis 24 Stunden. Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Infektion – in stark belasteten Gebieten sind je nach Region 5 bis 35 % der Zecken mit Borrelien infiziert.

Symptome der Lyme-Borreliose

Frühstadium (Stadium I)

  • Charakteristische ringförmige Hautrötung: Erythema migrans (Wanderröte), die sich vom Einstichort ausbreitet
  • Grippeähnliche Beschwerden wie Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen

Frühes disseminiertes Stadium (Stadium II)

  • Beteiligung des Nervensystems: Neuroborreliose mit Lähmungserscheinungen, Schmerzen oder Taubheitsgefühl
  • Herzrhythmusstörungen (Lyme-Karditis)
  • Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis)

Spätstadium (Stadium III)

  • Chronische Gelenkentzündung, vor allem der Kniegelenke
  • Chronische Neuroborreliose mit neurologischen Ausfällen
  • Hautveränderung: Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA)

Diagnose

Die Diagnose der Lyme-Borreliose erfolgt durch eine Kombination aus klinischem Bild und Laboruntersuchungen. Im Frühstadium ist das Erythema migrans ein eindeutiges klinisches Zeichen. Für die Labordiagnostik werden Antikörpertests eingesetzt:

  • ELISA (Suchtest): Nachweis von IgM- und IgG-Antikörpern gegen Borrelien
  • Western Blot (Bestätigungstest): zur Verifizierung positiver ELISA-Ergebnisse

Im Frühstadium können Antikörper noch negativ sein, da das Immunsystem noch keine ausreichende Antwort entwickelt hat. Bei Verdacht auf Neuroborreliose kann eine Liquorpunktion (Untersuchung des Nervenwassers) notwendig sein.

Behandlung

Die Behandlung der Lyme-Borreliose erfolgt mit Antibiotika. Die Wahl des Antibiotikums und die Behandlungsdauer hängen vom Krankheitsstadium ab:

  • Frühstadium: Orale Antibiotika wie Doxycyclin, Amoxicillin oder Cefuroxim über 14 bis 21 Tage
  • Disseminiertes Stadium / Neuroborreliose: Intravenöse Gabe von Ceftriaxon oder Penicillin G über 14 bis 28 Tage
  • Lyme-Arthritis: Orale oder intravenöse Antibiotikatherapie je nach Schweregrad

Eine frühzeitige Behandlung führt in den meisten Fällen zu einer vollständigen Genesung. Im Spätstadium kann die Therapie langwieriger sein.

Prävention

Da es in Europa keinen zugelassenen Impfstoff gegen Lyme-Borreliose gibt, konzentriert sich die Vorbeugung auf den Schutz vor Zeckenstichen:

  • Helle, lange Kleidung beim Aufenthalt in Wäldern und Wiesen tragen
  • Insektenabwehrmittel (Repellentien) verwenden
  • Nach dem Aufenthalt im Freien den Körper auf Zecken absuchen
  • Zecken so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder Pinzette entfernen
  • Die Einstichstelle über mehrere Wochen auf Rötungen beobachten

Quellen

  1. Robert Koch-Institut (RKI): Lyme-Borreliose – Ratgeber für Ärzte. www.rki.de (2023)
  2. Stanek G. et al.: Lyme borreliosis. Lancet. 2012;379(9814):461-473.
  3. Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V.: Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose – Leitlinien (2022).

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