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Der Borreliose Bluttest dient der Diagnose einer Borreliose-Infektion durch Nachweis von Antikörpern im Blut. Er wird nach einem Zeckenstich oder bei typischen Symptomen eingesetzt.
Der Borreliose Bluttest dient der Diagnose einer Borreliose-Infektion durch Nachweis von Antikörpern im Blut. Er wird nach einem Zeckenstich oder bei typischen Symptomen eingesetzt.
Der Borreliose Bluttest ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem eine Infektion durch Borrelia burgdorferi – die Bakterien, die Borreliose (auch Lyme-Borreliose genannt) verursachen – im Blut nachgewiesen werden kann. Die Borreliose wird hauptsächlich durch den Stich infizierter Zecken übertragen und gehört in Mitteleuropa zu den häufigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen.
Der Test misst keine Bakterien direkt, sondern die Antikörper, die das Immunsystem als Reaktion auf eine Borrelien-Infektion bildet. Da diese Antikörper erst nach einigen Wochen in messbaren Mengen im Blut vorhanden sind, ist der Zeitpunkt der Testdurchführung entscheidend für die Aussagekraft des Ergebnisses.
Die Labordiagnostik der Borreliose erfolgt in der Regel in einem zweistufigen Verfahren:
Der Arzt empfiehlt einen Borreliose Bluttest in folgenden Situationen:
Der Bluttest misst IgM- und IgG-Antikörper gegen Borrelien:
Ein wichtiger Hinweis: Ein positives Testergebnis bedeutet nicht automatisch eine aktive Erkrankung. Antikörper können auch nach einer bereits ausgeheilten Infektion noch vorhanden sein. Das Testergebnis muss daher immer im Zusammenhang mit den klinischen Symptomen und der Krankengeschichte des Patienten bewertet werden.
Der Borreliose Bluttest hat einige wichtige Einschränkungen, die bei der Interpretation zu berücksichtigen sind:
Die Diagnose einer Borreliose basiert niemals allein auf dem Bluttest. Ärzte berücksichtigen stets eine Kombination aus:
In bestimmten Fällen – etwa bei Verdacht auf eine Neuroborreliose – kann zusätzlich eine Untersuchung des Liquors (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) notwendig sein.
Bei bestätigter Borreliose wird in der Regel eine Antibiotikatherapie eingeleitet. Häufig eingesetzte Antibiotika sind Doxycyclin, Amoxicillin oder Ceftriaxon, je nach Krankheitsstadium und betroffenen Organsystemen. Die Behandlungsdauer beträgt meist 2–4 Wochen. Bei frühzeitiger Behandlung ist die Prognose in der Regel sehr gut.
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