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Bronchitis Symptome umfassen Husten, Auswurf und Atemnot. Erfahren Sie, wann die Beschwerden auf eine akute oder chronische Bronchitis hinweisen.
Bronchitis Symptome umfassen Husten, Auswurf und Atemnot. Erfahren Sie, wann die Beschwerden auf eine akute oder chronische Bronchitis hinweisen.
Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, also der Atemwege, die die Luft in die Lungen transportieren. Man unterscheidet zwischen der akuten Bronchitis, die meistens durch Viren ausgelöst wird und in der Regel nach wenigen Wochen abklingt, und der chronischen Bronchitis, die über mindestens drei Monate im Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre anhält. Die Kenntnis der typischen Bronchitis-Symptome hilft dabei, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und richtig zu behandeln.
Das Leitsymptom der Bronchitis ist der Husten. Zu Beginn einer akuten Bronchitis ist der Husten meist trocken und reizt die Atemwege stark. Im Verlauf der Erkrankung wird er produktiv, das heißt, es wird Auswurf (Schleim oder Sputum) produziert. Dieser kann klar, weißlich, gelblich oder grünlich gefärbt sein. Gelblich-grüner Auswurf kann auf eine zusätzliche bakterielle Infektion hinweisen.
Bei der chronischen Bronchitis stehen ein anhaltender Husten mit regelmäßigem Auswurf (sogenannter Raucherhusten) und zunehmende Belastungsatemnot im Vordergrund. Die Symptome sind besonders morgens ausgeprägt. Chronische Bronchitis ist häufig mit dem Rauchen verbunden und kann sich zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) weiterentwickeln.
Die akute Bronchitis wird in den meisten Fällen durch Viren verursacht, zum Beispiel durch Rhinoviren, Influenzaviren oder das RS-Virus. Seltener sind Bakterien wie Mycoplasma pneumoniae oder Bordetella pertussis (Keuchhusten-Erreger) verantwortlich. Weitere Auslöser können sein:
Die Diagnose einer Bronchitis erfolgt in erster Linie durch eine körperliche Untersuchung und die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). Der Arzt oder die Ärztin hört die Lunge mit einem Stethoskop ab (Auskultation), um typische Geräusche wie Giemen oder Rasseln festzustellen. In bestimmten Fällen können folgende Untersuchungen ergänzend eingesetzt werden:
Da die akute Bronchitis meist viral bedingt ist, sind Antibiotika in der Regel nicht wirksam und werden nur bei nachgewiesener bakterieller Infektion oder bei Risikopatienten eingesetzt. Die Behandlung zielt auf die Linderung der Symptome ab:
Bei der chronischen Bronchitis ist die wichtigste Maßnahme die Vermeidung der auslösenden Faktoren, allen voran das Aufhören mit dem Rauchen. Weitere therapeutische Optionen umfassen Bronchodilatatoren (atemwegserweiternde Medikamente), inhalative Kortikosteroide sowie Atemübungen im Rahmen einer Atemphysiotherapie.
In folgenden Situationen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden:
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