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Bronchodilatation bezeichnet die Erweiterung der Atemwege in der Lunge. Sie erleichtert das Atmen und wird gezielt bei Erkrankungen wie Asthma oder COPD eingesetzt.
Bronchodilatation bezeichnet die Erweiterung der Atemwege in der Lunge. Sie erleichtert das Atmen und wird gezielt bei Erkrankungen wie Asthma oder COPD eingesetzt.
Der Begriff Bronchodilatation beschreibt die Erweiterung (Dilatation) der Bronchien und Bronchiolen – also der Atemwege innerhalb der Lunge. Durch diese Erweiterung wird der Luftstrom in die Lunge verbessert, der Atemwegswiderstand verringert und das Atmen erleichtert. Das Gegenteil, die Bronchokonstriktion, bezeichnet die Verengung der Atemwege, wie sie bei Asthma oder allergischen Reaktionen auftritt.
Die Weite der Bronchien wird durch die glatte Muskulatur in den Bronchialwänden reguliert. Verschiedene Signalmoleküle und Nervenreize bestimmen, ob sich diese Muskeln zusammenziehen oder entspannen:
Die Bronchodilatation ist besonders relevant bei obstruktiven Atemwegserkrankungen, bei denen die Atemwege verengt sind und das Ausatmen erschwert wird. Zu den wichtigsten Erkrankungen gehören:
Bronchodilatatoren sind Medikamente, die gezielt eine Bronchodilatation auslösen. Sie werden hauptsächlich als Inhalationstherapie verabreicht und in verschiedene Klassen unterteilt:
Diese Substanzen ahmen die Wirkung von Adrenalin nach und binden an Beta-2-Rezeptoren in der Bronchialmuskulatur. Man unterscheidet:
Diese Wirkstoffe blockieren Muskarin-Rezeptoren und hemmen damit die bronchienverengende Wirkung des Parasympathikus. Beispiele sind Ipratropiumbromid (kurzwirksam) und Tiotropiumbromid (langwirksam). Sie sind besonders bei COPD wirksam.
Theophyllin ist ein Methylxanthin, das durch Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase eine Bronchodilatation bewirkt. Es wird heute seltener eingesetzt, da es eine geringe therapeutische Breite hat und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweisen kann.
In der Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie) wird ein Bronchodilatationstest durchgeführt, um zu prüfen, ob eine Atemwegsobstruktion reversibel ist. Dabei wird die Lungenfunktion vor und nach Inhalation eines kurzwirksamen Bronchodilatators gemessen. Eine signifikante Verbesserung der Atemflusskurven spricht für Asthma bronchiale; bleibt die Verbesserung aus oder ist sie gering, deutet dies eher auf eine COPD hin.
Neben Medikamenten gibt es auch physiologische und naturliche Faktoren, die eine Bronchodilatation fördern:
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