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Der CAP-Wert (Controlled Attenuation Parameter) misst den Fettgehalt der Leber nicht-invasiv per Ultraschall. Er hilft, eine Fettleber frühzeitig zu erkennen und ihren Schweregrad einzuschätzen.
Der CAP-Wert (Controlled Attenuation Parameter) misst den Fettgehalt der Leber nicht-invasiv per Ultraschall. Er hilft, eine Fettleber frühzeitig zu erkennen und ihren Schweregrad einzuschätzen.
Der CAP-Wert (englisch: Controlled Attenuation Parameter) ist ein medizinischer Messwert, der den Fettgehalt der Leber bestimmt. Er wird im Rahmen einer speziellen Ultraschalluntersuchung – der sogenannten transienten Elastographie (z. B. mit dem FibroScan®-Gerät) – erhoben. Dabei wird gemessen, wie stark Ultraschallwellen beim Durchdringen des Lebergewebes abgeschwächt werden. Je höher der Fettgehalt, desto stärker ist diese Abschwächung.
Der CAP-Wert ermöglicht eine nicht-invasive Beurteilung einer Leberverfettung (Steatose), ohne dass eine Leberbiopsie (Gewebeentnahme) notwendig ist. Er wird in der Einheit Dezibel pro Meter (dB/m) angegeben und liegt typischerweise zwischen 100 und 400 dB/m.
Der CAP-Wert wird eingesetzt, um das Ausmaß einer Fettleber (Lebersteatose) einzuschätzen. Eine Fettleber liegt vor, wenn mehr als 5 % der Leberzellen Fett eingelagert haben. Sie kann verschiedene Ursachen haben, darunter:
Der CAP-Wert wird häufig zusammen mit dem Lebersteifigkeitswert (LSM, Liver Stiffness Measurement) gemessen, der Auskunft über eine mögliche Leberfibrose oder -zirrhose gibt.
Die Messung erfolgt ambulant und ist schmerzlos. Der Patient legt sich auf den Rücken, der Arzt oder das medizinische Fachpersonal setzt eine Ultraschallsonde auf den rechten Oberbauch (Höhe der Leber). Das Gerät sendet Schallwellen aus und analysiert, wie stark diese im Lebergewebe abgeschwächt werden. Eine einzelne Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist völlig nicht-invasiv.
Die Einteilung des CAP-Werts in Schweregrade der Leberverfettung (Steatose-Grade) orientiert sich an folgenden Richtwerten:
Diese Grenzwerte können je nach verwendetem Gerät und Studienlage leicht variieren. Die Interpretation sollte immer durch einen Arzt im klinischen Kontext erfolgen.
Eine Bestimmung des CAP-Werts kann sinnvoll sein bei:
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