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Cetylmyristoleat ist ein natürlich vorkommender Fettsäureester, der in der Alternativmedizin zur Unterstützung der Gelenkgesundheit eingesetzt wird.
Cetylmyristoleat ist ein natürlich vorkommender Fettsäureester, der in der Alternativmedizin zur Unterstützung der Gelenkgesundheit eingesetzt wird.
Cetylmyristoleat (auch bekannt als CMO oder Cetyl-Myristoleat) ist ein Fettsäureester, der aus dem Fettsäurederivat Myristolsäure und dem Fettsäurederivat Cetylalkohol besteht. Dieser Stoff kommt in geringen Mengen natürlich in bestimmten Tieren vor, insbesondere in Bibergeil (Bisamratte) sowie in Walspeck. In der Nahrungsergänzungsmittelindustrie wird Cetylmyristoleat häufig aus Rindertalgfett gewonnen.
Cetylmyristoleat gehört zur Klasse der Wachsester und ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit einer C14-Kohlenstoffkette. Es wird vorrangig als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet und soll bei Gelenk- und Knorpelproblemen unterstützend wirken.
Der genaue Wirkmechanismus von Cetylmyristoleat ist noch nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Diskutiert werden folgende Mechanismen:
Cetylmyristoleat wird hauptsächlich als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und nicht als zugelassenes Arzneimittel. Die häufigsten Anwendungsgebiete umfassen:
Einheitliche offizielle Dosierungsempfehlungen für Cetylmyristoleat existieren nicht, da es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel und kein zugelassenes Arzneimittel handelt. In klinischen Studien und Herstellerempfehlungen werden typischerweise folgende Mengen genannt:
Eine typische Anwendungsdauer in Studien betrug 30 bis 68 Tage. Eine Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin wird vor der Einnahme empfohlen.
Cetylmyristoleat gilt im Allgemeinen als gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
Es liegen keine ausreichenden Langzeitsicherheitsdaten vor. Personen mit Autoimmunerkrankungen, Schwangere und Stillende sollten Cetylmyristoleat nur nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal einnehmen.
Die Datenlage zur Wirksamkeit von Cetylmyristoleat ist begrenzt. Erste Untersuchungen, darunter eine Pilotstudie von Diehl und May (1994), berichteten über positive Effekte bei Arthritispatienten. Weitere kleinere Studien zeigten ebenfalls Hinweise auf eine Verbesserung der Gelenkfunktion. Allerdings fehlen bisher großangelegte, randomisierte und placebokontrollierte Studien, die eine eindeutige Wirksamkeit belegen. Cetylmyristoleat wird daher von der konventionellen Medizin nicht als Standardtherapie anerkannt.
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